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Zur Leitlinie Herzklappenerkrankungen der ESC und EACTS Version 2012. Teil 2: Mitral- und Trikuspidalklappe


Sündermann, S H; Falk, V (2014). Zur Leitlinie Herzklappenerkrankungen der ESC und EACTS Version 2012. Teil 2: Mitral- und Trikuspidalklappe. Zeitschrift für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, 28(2):120-126.

Abstract

Herzklappenerkrankungen sind neben der koronaren Herzerkrankung (KHK) die häufigsten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Nach der Aortenklappenstenose haben Erkrankungen der Mitral- und der Trikuspidalklappe hohe Inzidenzen. Die operative Sanierung ist heutzutage die Goldstandardtherapie. Perioperative und Langzeitergebnisse sind exzellent. Eine Verbesserung der Lebensqualität der Patienten kann in den meisten Fällen dauerhaft erzielt werden. Seit wenigen Jahren sind Therapieverfahren verfügbar, die bei Mitralklappeneingriffen eine Alternative für Hochrisikopatienten darstellen, da auf die Herz-Lungen-Maschine verzichtet werden kann. Die MitraClip®-Intervention zur Behandlung schwerer Mitralklappeninsuffizienzen (MI) zeigt ebenfalls gute Ergebnisse, jedoch fehlen Langzeitdaten. In diesem Beitrag werden die Evidenz und die Empfehlungen zur Behandlung erworbener Erkrankungen der Mitral- und Trikuspidalklappe (außer der Endokarditis) der aktuellen Guidelines zum Management von Herzklappenerkrankungen zusammengefasst. Die Guidelines wurden erstmalig gemeinsam von der European Society of Cardiology (ESC) und der European Association of Cardiothoracic Surgery (EACTS) erstellt. Im 1. Teil dieses Beitrags in einer vorherigen Ausgabe der Zeitschrift für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie wurden die Empfehlungen zur Behandlung der Aortenklappenerkrankungen zusammengefasst.

Abstract

Herzklappenerkrankungen sind neben der koronaren Herzerkrankung (KHK) die häufigsten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Nach der Aortenklappenstenose haben Erkrankungen der Mitral- und der Trikuspidalklappe hohe Inzidenzen. Die operative Sanierung ist heutzutage die Goldstandardtherapie. Perioperative und Langzeitergebnisse sind exzellent. Eine Verbesserung der Lebensqualität der Patienten kann in den meisten Fällen dauerhaft erzielt werden. Seit wenigen Jahren sind Therapieverfahren verfügbar, die bei Mitralklappeneingriffen eine Alternative für Hochrisikopatienten darstellen, da auf die Herz-Lungen-Maschine verzichtet werden kann. Die MitraClip®-Intervention zur Behandlung schwerer Mitralklappeninsuffizienzen (MI) zeigt ebenfalls gute Ergebnisse, jedoch fehlen Langzeitdaten. In diesem Beitrag werden die Evidenz und die Empfehlungen zur Behandlung erworbener Erkrankungen der Mitral- und Trikuspidalklappe (außer der Endokarditis) der aktuellen Guidelines zum Management von Herzklappenerkrankungen zusammengefasst. Die Guidelines wurden erstmalig gemeinsam von der European Society of Cardiology (ESC) und der European Association of Cardiothoracic Surgery (EACTS) erstellt. Im 1. Teil dieses Beitrags in einer vorherigen Ausgabe der Zeitschrift für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie wurden die Empfehlungen zur Behandlung der Aortenklappenerkrankungen zusammengefasst.

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Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Cardiovascular Surgery
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2014
Deposited On:04 Feb 2014 09:15
Last Modified:05 Apr 2016 17:30
Publisher:Springer Medizin Verlag
ISSN:0930-9225
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s00398-013-1033-z

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