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Ursprung und Krisis


Ursprung und Krisis. Edited by: Rother, Wolfgang; Holzhey, Helmut (2008). Basel: Schwabe.

Abstract

Die Philosophie Heinrich Barths bildete sich im Kontext von Neukantianismus, dialektischer Theologie und Heideggers Existentialontologie heraus und steht in einem kritisch-produktiven Dialog mit den wichtigsten Denkströmungen des 20. Jahrhunderts. In der Auseinandersetzung mit Barth gelangen einige Spielarten einer prononciert postmetaphysischen Denkweise, eine evangelische und eine katholische Bestimmung des Verhältnisses von Vernunft und Glauben sowie Varianten des Versuchs, eine starke Vernunft und den Sinn für metaphysische Unbedingtheit unter modernen Bedingungen zu rehabilitieren, in den Blick. Denn Barths Philosophie entwickelt einen Vernunftbegriff, der sich gleichsam als sinnkritischer Katalysator sowohl auf ein Denken im Zeichen der Verabschiedung wie auf ein Denken im Zeichen der Restauration der traditionellen Metaphysik anwenden lässt. Damit wird der Weg frei nicht nur für ein neues Ernstnehmen derFragen der alten Metaphysik, sondern auch für zeitgemässe Antworten und für ein neues, allseitig aufgeschlossenes Denken.

Die Philosophie Heinrich Barths bildete sich im Kontext von Neukantianismus, dialektischer Theologie und Heideggers Existentialontologie heraus und steht in einem kritisch-produktiven Dialog mit den wichtigsten Denkströmungen des 20. Jahrhunderts. In der Auseinandersetzung mit Barth gelangen einige Spielarten einer prononciert postmetaphysischen Denkweise, eine evangelische und eine katholische Bestimmung des Verhältnisses von Vernunft und Glauben sowie Varianten des Versuchs, eine starke Vernunft und den Sinn für metaphysische Unbedingtheit unter modernen Bedingungen zu rehabilitieren, in den Blick. Denn Barths Philosophie entwickelt einen Vernunftbegriff, der sich gleichsam als sinnkritischer Katalysator sowohl auf ein Denken im Zeichen der Verabschiedung wie auf ein Denken im Zeichen der Restauration der traditionellen Metaphysik anwenden lässt. Damit wird der Weg frei nicht nur für ein neues Ernstnehmen derFragen der alten Metaphysik, sondern auch für zeitgemässe Antworten und für ein neues, allseitig aufgeschlossenes Denken.

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Item Type:Edited Scientific Work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Philosophy
Dewey Decimal Classification:100 Philosophy
Language:German
Date:2008
Deposited On:13 Jan 2009 16:13
Last Modified:14 Sep 2016 13:37
Publisher:Schwabe
Series Name:Schwabe Philosophica
Volume:12
Number of Pages:349
ISBN:978-3-7965-2413-4
Related URLs:http://www.recherche-portal.ch/primo_library/libweb/action/search.do?fn=search&mode=Advanced&vid=ZAD&vl%28186672378UI0%29=isbn&vl%281UI0%29=contains&vl%28freeText0%29=978-3-7965-2413-4

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