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Obstipation


Frühauf, H; Fox, M (2008). Obstipation. Der Gastroenterologe, 3(6):488-496.

Abstract

Obstipation ist ein häufiges Symptom, das mit einer Vielzahl von Erkrankungen assoziiert oder auf strukturelle oder funktionelle Erkrankungen des Kolons zurückzuführen sein kann. Es kann zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität führen und verursacht hohe Kosten. Die Suche nach sekundären Ursachen einer Obstipation sollte erfolgen, wenn sich aus Anamnese oder Untersuchung entsprechende Hinweise ergeben. Vor Einleitung einer Therapie müssen Kolontransitzeitverzögerungen von Defäkationsstörungen sowie dem Reizdarmsyndrom abgegrenzt werden. Die idiopathische oder funktionelle chronische Obstipation spricht oft auf eine Umstellung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sowie Quellmittel und Laxanzien an. Der Einsatz von Laktulose und Polyethylenglycol ist durch Studien gut belegt. Mit der Zulassung von Lubiproston und Methylnaltrexon stehen in Europa möglicherweise bald neue Substanzen zur medikamentösen Therapie der Obstipation zur Verfügung. Eine Biofeedbacktherapie ist bei Defäkationsstörungen die Therapie der Wahl. Sprechen die Patienten darauf nicht an, kann eine sakrale Neurostimulationstherapie oder in ausgewählten Fällen auch eine Operation indiziert sein.

Obstipation ist ein häufiges Symptom, das mit einer Vielzahl von Erkrankungen assoziiert oder auf strukturelle oder funktionelle Erkrankungen des Kolons zurückzuführen sein kann. Es kann zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität führen und verursacht hohe Kosten. Die Suche nach sekundären Ursachen einer Obstipation sollte erfolgen, wenn sich aus Anamnese oder Untersuchung entsprechende Hinweise ergeben. Vor Einleitung einer Therapie müssen Kolontransitzeitverzögerungen von Defäkationsstörungen sowie dem Reizdarmsyndrom abgegrenzt werden. Die idiopathische oder funktionelle chronische Obstipation spricht oft auf eine Umstellung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sowie Quellmittel und Laxanzien an. Der Einsatz von Laktulose und Polyethylenglycol ist durch Studien gut belegt. Mit der Zulassung von Lubiproston und Methylnaltrexon stehen in Europa möglicherweise bald neue Substanzen zur medikamentösen Therapie der Obstipation zur Verfügung. Eine Biofeedbacktherapie ist bei Defäkationsstörungen die Therapie der Wahl. Sprechen die Patienten darauf nicht an, kann eine sakrale Neurostimulationstherapie oder in ausgewählten Fällen auch eine Operation indiziert sein.

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Item Type:Journal Article, not refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Gastroenterology and Hepatology
04 Faculty of Medicine > Center for Integrative Human Physiology
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
610 Medicine & health
Language:German
Date:November 2008
Deposited On:08 Jan 2009 17:27
Last Modified:05 Apr 2016 12:47
Publisher:Springer Medizin Verlag
ISSN:1861-9681
Additional Information:The original publication is available at www.springerlink.com
Publisher DOI:10.1007/s11377-008-0213-y
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-9641

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