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Sozialpädagogische Krisenintervention bei Kindeswohlgefährdung


Pomey, Marion (2014). Sozialpädagogische Krisenintervention bei Kindeswohlgefährdung. In: Bütow, Birgit; Pomey, Marion; Rutschmann, Myriam; Schär, Clarissa; Studer, Tobias. Sozialpädagogik zwischen Staat und Familie : alte und neue Politiken des Eingreifens. Wiesbaden: Springer VS, 133-152.

Abstract

Das Verhältnis von staatlicher Kontrolle und familialer Autonomie spiegelt sich in den Diskursen um Kindheit und Zugriffen auf Kindheit wider. Familien stehen in diesem Spannungsfeld von Öffentlichkeit und Privatheit unter Beobachtung. Im vorliegenden Beitrag geht es nicht um ein schlichtes Nachzeichnen von (staatlichen) Eingriffen in Familien, sondern um kritische wissenschaftliche Reflexion aktueller Interventionspolitiken und um die Rekonstruktion des Erlebens von Betroffenen. Dabei wird auf die Schweizer Gesetze und Studien zu Kindesschutz Bezug genommen. Zudem wird das Interaktionsgefüge zwischen Professionellen und AdressatInnen analysiert, welches reflexives Handeln seitens der Professionellen erfordert. Der Interaktionsraum, in dem Erleben und Erfahrung sowohl der Professionellen als auch der Eltern und nahen Bezugspersonen einfließen, enthält und erhält jeweils spezifische Strukturen und wird durch Handlungen und Interaktionen wiederum weiter strukturiert. Die Betrachtung des Interaktionsraumes als Verschränkung von Struktur und Handlung eröffnet einen Analyseraum, in dem sich Handlungsmuster herauskristallisieren lassen und gesellschaftliche, familiale oder biographische Bedingungen dennoch nicht in Vergessenheit geraten. Diese Handlungsmuster dienen den SozialpädagogInnen als Reflexionsfolie im Interventionsprozess; Handlungen der AdressatInnen können besser nachvollzogen und verstanden werden

Abstract

Das Verhältnis von staatlicher Kontrolle und familialer Autonomie spiegelt sich in den Diskursen um Kindheit und Zugriffen auf Kindheit wider. Familien stehen in diesem Spannungsfeld von Öffentlichkeit und Privatheit unter Beobachtung. Im vorliegenden Beitrag geht es nicht um ein schlichtes Nachzeichnen von (staatlichen) Eingriffen in Familien, sondern um kritische wissenschaftliche Reflexion aktueller Interventionspolitiken und um die Rekonstruktion des Erlebens von Betroffenen. Dabei wird auf die Schweizer Gesetze und Studien zu Kindesschutz Bezug genommen. Zudem wird das Interaktionsgefüge zwischen Professionellen und AdressatInnen analysiert, welches reflexives Handeln seitens der Professionellen erfordert. Der Interaktionsraum, in dem Erleben und Erfahrung sowohl der Professionellen als auch der Eltern und nahen Bezugspersonen einfließen, enthält und erhält jeweils spezifische Strukturen und wird durch Handlungen und Interaktionen wiederum weiter strukturiert. Die Betrachtung des Interaktionsraumes als Verschränkung von Struktur und Handlung eröffnet einen Analyseraum, in dem sich Handlungsmuster herauskristallisieren lassen und gesellschaftliche, familiale oder biographische Bedingungen dennoch nicht in Vergessenheit geraten. Diese Handlungsmuster dienen den SozialpädagogInnen als Reflexionsfolie im Interventionsprozess; Handlungen der AdressatInnen können besser nachvollzogen und verstanden werden

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Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Education
Dewey Decimal Classification:370 Education
Language:German
Date:2014
Deposited On:04 Jan 2015 11:11
Last Modified:14 Nov 2017 10:39
Publisher:Springer VS
ISBN:978-3-658-01399-8
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/978-3-658-01400-1_7
Related URLs:http://www.springer.com/de/ (Publisher)

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