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Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band IV: Der Bezirk Waldenburg


Gampp, Axel Christoph; Sommerer, Sabine (2014). Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band IV: Der Bezirk Waldenburg. Bern: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.

Abstract

Der Band über den Bezirk Waldenburg umfasst die 15 Gemeinden im südlichsten Teil des Kantons Basel-Landschaft, die mit ihren Juraübergängen immer schon eine strategisch wichtige Durchgangszone darstellten. Politisch dominierten lange kirchliche Institutionen, später die Grafen von Frohburg und schliesslich der Bischof von Basel. Nach dessen Machtverlust ging die Hoheit über den Bezirk an die Stadt Basel über. An frühgeschichtlichen Zeugnissen ist im Bezirk wenig erhalten. Das Spätmittelalter hingegen hinterliess markante Bauten und ab 1529 prägte unter Stadtbasler Herrschaft die Reformation das Gebiet. Die Anbindung an die Stadt wurde verstärkt. Einige Pfarrkirchen und Pfarrhäuser wurden neu errichtet. Beispielhaft manifestiert sich dieser städtische Repräsentationswille am Pfarrhaus in Reigoldswil. Die enge Verbindung zum Basler Patriziat zeigt sich auch in den ‹Aussenhöfen›. Diese sind eine Besonderheit des Bezirks. Mit ihren oft noch erhaltenen Innenausstattungen sind sie kulturhistorische Juwelen. Die ländlichen Siedlungen entlang den Durchgangsrouten des Bezirks werden zudem durch stattliche Wirtshäuser, wie zum Beispiel den Gasthof zum Rössli in Hölstein, geprägt. Im Verlauf des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts verbreitete sich als Nebenerwerb die Seidenbandweberei, welche auch die Architektur prägte. Die Bauernhäuser erhielten grosse Fenster und Stuben. Nach ihrem Niedergang setzte im 19. Jahrhundert mit der Ansiedelung der Uhrenindustrie im Bezirk Waldenburg ein neuerlicher wirtschaftlicher Aufschwung ein.

Abstract

Der Band über den Bezirk Waldenburg umfasst die 15 Gemeinden im südlichsten Teil des Kantons Basel-Landschaft, die mit ihren Juraübergängen immer schon eine strategisch wichtige Durchgangszone darstellten. Politisch dominierten lange kirchliche Institutionen, später die Grafen von Frohburg und schliesslich der Bischof von Basel. Nach dessen Machtverlust ging die Hoheit über den Bezirk an die Stadt Basel über. An frühgeschichtlichen Zeugnissen ist im Bezirk wenig erhalten. Das Spätmittelalter hingegen hinterliess markante Bauten und ab 1529 prägte unter Stadtbasler Herrschaft die Reformation das Gebiet. Die Anbindung an die Stadt wurde verstärkt. Einige Pfarrkirchen und Pfarrhäuser wurden neu errichtet. Beispielhaft manifestiert sich dieser städtische Repräsentationswille am Pfarrhaus in Reigoldswil. Die enge Verbindung zum Basler Patriziat zeigt sich auch in den ‹Aussenhöfen›. Diese sind eine Besonderheit des Bezirks. Mit ihren oft noch erhaltenen Innenausstattungen sind sie kulturhistorische Juwelen. Die ländlichen Siedlungen entlang den Durchgangsrouten des Bezirks werden zudem durch stattliche Wirtshäuser, wie zum Beispiel den Gasthof zum Rössli in Hölstein, geprägt. Im Verlauf des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts verbreitete sich als Nebenerwerb die Seidenbandweberei, welche auch die Architektur prägte. Die Bauernhäuser erhielten grosse Fenster und Stuben. Nach ihrem Niedergang setzte im 19. Jahrhundert mit der Ansiedelung der Uhrenindustrie im Bezirk Waldenburg ein neuerlicher wirtschaftlicher Aufschwung ein.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Art History
Dewey Decimal Classification:700 Arts
Language:German
Date:2014
Deposited On:07 Jan 2015 17:10
Last Modified:08 Dec 2017 09:59
Publisher:Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte
Series Name:Die Kunstdenkmäler der Schweiz
Volume:124
Number of Pages:360
ISBN:9783037971154

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