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Förderung früher mathematischer Kompetenzen: Spielintegriert oder trainingsbasiert?


Hauser, Bernhard; Vogt, Franziska; Stebler, Rita; Rechsteiner, Karin (2014). Förderung früher mathematischer Kompetenzen: Spielintegriert oder trainingsbasiert? Frühe Bildung, 3(3):139-145.

Abstract

In dieser vergleichenden Interventionsstudie zu den frühen mathematischen Kompetenzen wurde eine spielintegrierte mit einer trainingsbasierten Frühförderung und einer Kontrollgruppe verglichen. Es nahmen 329 sechsjährige Kinder aus 35 zufällig den drei Gruppen zugeteilten Kindergartenklassen teil. Für die spielintegrierte Förderung wurden eigens entwickelte Spiele eingesetzt, für die trainingsbasierte Förderung das Programm „Mengen, zählen, Zahlen“ (Krajewski, Nieding & Schneider, 2007). Die zwei Förderbedingungen unterschieden sich im Hinblick auf die Lehrmethode (spielbasiert versus direkte Instruktion) und die durchschnittliche Gruppengröße in der Fördersituation (kleinere Gruppen in der spielintegrierten Förderung). Die Variablen kognitive Fähigkeiten, Bildungsnähe, sozio-ökonomischer Status und elterliche Erwartungen wurden kontrolliert. Vor sowie nach der Intervention wurden die mathematischen Kompetenzen gemessen. Für die spielintegrierte Förderung zeigte sich im Vergleich zur Kontrollgruppe ein signifikant größerer Lernzuwachs, ein Förderunterschied zwischen den beiden Interventionsbedingungen war nicht nachweisbar.

Abstract

In dieser vergleichenden Interventionsstudie zu den frühen mathematischen Kompetenzen wurde eine spielintegrierte mit einer trainingsbasierten Frühförderung und einer Kontrollgruppe verglichen. Es nahmen 329 sechsjährige Kinder aus 35 zufällig den drei Gruppen zugeteilten Kindergartenklassen teil. Für die spielintegrierte Förderung wurden eigens entwickelte Spiele eingesetzt, für die trainingsbasierte Förderung das Programm „Mengen, zählen, Zahlen“ (Krajewski, Nieding & Schneider, 2007). Die zwei Förderbedingungen unterschieden sich im Hinblick auf die Lehrmethode (spielbasiert versus direkte Instruktion) und die durchschnittliche Gruppengröße in der Fördersituation (kleinere Gruppen in der spielintegrierten Förderung). Die Variablen kognitive Fähigkeiten, Bildungsnähe, sozio-ökonomischer Status und elterliche Erwartungen wurden kontrolliert. Vor sowie nach der Intervention wurden die mathematischen Kompetenzen gemessen. Für die spielintegrierte Förderung zeigte sich im Vergleich zur Kontrollgruppe ein signifikant größerer Lernzuwachs, ein Förderunterschied zwischen den beiden Interventionsbedingungen war nicht nachweisbar.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Education
Dewey Decimal Classification:370 Education
Language:German
Date:2014
Deposited On:11 Jan 2015 14:19
Last Modified:05 Apr 2016 18:48
Publisher:Hogrefe Verlag
ISSN:2191-9186
Publisher DOI:https://doi.org/10.1026/2191-9186/a000144
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