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Eisensupplementation bei Frühgeborenen: Vergleich der Transferrinsättigungen bei unterschiedlicher Dosierung


Lustenberger, Sophie. Eisensupplementation bei Frühgeborenen: Vergleich der Transferrinsättigungen bei unterschiedlicher Dosierung. 2014, University of Zurich, Faculty of Medicine.

Abstract

1.1 Hintergrund
Für eine Eisenmangelanämie oder einen funktionellen Eisenmangel sind Frühgeborene besonders anfällig, da der grösste Teil ihres Eisenspeichers erst im letzten Trimenon
angelegt wird. Beides, die Anämie als auch der funktionelle Eisenmangel haben negative Auswirkungen auf die Entwicklung von Frühgeborenen.
Die orale Eisensupplementation ist eine einfache, billige und effiziente Therapie. Da freies Eisen jedoch toxisch ist, ist bei der Dosierung Vorsicht geboten. Bezüglich der optimalen Dosierung bestehen immer noch Wissenslücken. In dieser Studie werden Frühgeborene mit unterschiedlichen Mengen eines Eisenpäparates supplementiert und deren Auswirkungen auf die Blutparameter erfasst.
1.2 Methoden
Es wurden 69 Frühgeborene ≤340/7 Schwangerschaftswochen rekrutiert. Sie wurden randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt. Ab dem 14. Lebenstag erhielten alle Kinder den Eisen(III)‐hydroxid Polymaltose‐Komplex Maltofer®. Kinder der Gruppe 1 (G1) erhielten 2.5mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag und Kinder der Gruppe 2 (G2) das
doppelte, nämlich 5mg/kg pro Tag.
Am 1., 14. und 28. Lebenstag (Lt), sowie am Tag des Austritts (fühestens dem 35.Lt)wurden verschiedene Blutwerte gemessen: Hämatokrit, Hämoglobin, Retikulozyten wie auch das Serumferritin und die Transferrinsättigung.
1.3 Resultate
Vor Beginn der Eisentherapie gab es keine signifikanten Unterschiede der Blutwerte zwischen den beiden Gruppen. Am 28. Lt lag bei der höher supplementierten Gruppe 2 die Transferrinsättigung und das Serumferritin statistisch signifikant höher. Daraus lässt sich schliessen, dass eine tägliche Dosierung mit 5mg/kg zu einem besseren Eisenhaushalt führt als eine mit 2.5mg/kg.

Abstract

1.1 Hintergrund
Für eine Eisenmangelanämie oder einen funktionellen Eisenmangel sind Frühgeborene besonders anfällig, da der grösste Teil ihres Eisenspeichers erst im letzten Trimenon
angelegt wird. Beides, die Anämie als auch der funktionelle Eisenmangel haben negative Auswirkungen auf die Entwicklung von Frühgeborenen.
Die orale Eisensupplementation ist eine einfache, billige und effiziente Therapie. Da freies Eisen jedoch toxisch ist, ist bei der Dosierung Vorsicht geboten. Bezüglich der optimalen Dosierung bestehen immer noch Wissenslücken. In dieser Studie werden Frühgeborene mit unterschiedlichen Mengen eines Eisenpäparates supplementiert und deren Auswirkungen auf die Blutparameter erfasst.
1.2 Methoden
Es wurden 69 Frühgeborene ≤340/7 Schwangerschaftswochen rekrutiert. Sie wurden randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt. Ab dem 14. Lebenstag erhielten alle Kinder den Eisen(III)‐hydroxid Polymaltose‐Komplex Maltofer®. Kinder der Gruppe 1 (G1) erhielten 2.5mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag und Kinder der Gruppe 2 (G2) das
doppelte, nämlich 5mg/kg pro Tag.
Am 1., 14. und 28. Lebenstag (Lt), sowie am Tag des Austritts (fühestens dem 35.Lt)wurden verschiedene Blutwerte gemessen: Hämatokrit, Hämoglobin, Retikulozyten wie auch das Serumferritin und die Transferrinsättigung.
1.3 Resultate
Vor Beginn der Eisentherapie gab es keine signifikanten Unterschiede der Blutwerte zwischen den beiden Gruppen. Am 28. Lt lag bei der höher supplementierten Gruppe 2 die Transferrinsättigung und das Serumferritin statistisch signifikant höher. Daraus lässt sich schliessen, dass eine tägliche Dosierung mit 5mg/kg zu einem besseren Eisenhaushalt führt als eine mit 2.5mg/kg.

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Additional indexing

Item Type:Dissertation
Referees:Bucher Hans Ulrich
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Neonatology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2014
Deposited On:15 Jan 2015 09:58
Last Modified:05 Apr 2016 18:49

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