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Obere Altersgrenze für Kinderkliniken in der Schweiz


Akré, C; Chamay-Weber, C; Haller-Hester, D; Heiniger Eggimann, S; Hutter, I; Pizzagalli, C; Rutishauser, C; Schlumbom, V (2014). Obere Altersgrenze für Kinderkliniken in der Schweiz. Paediatrica, 25(4):7-8.

Abstract

Kinderkliniken in der Schweiz sollen die ambulante und stationäre Behandlung für alle Jugendlichen bis mindestens 18 Jahre anbieten.
Der Transitionsprozess von Jugendlichen von der Pädiatrie in die Erwachsenenmedizin soll frühzeitig geplant werden. Der allein vom chronologischen Alter abhängige Transfer von Jugendlichen in die Erwachsenenmedizin soll aufgegeben werden. Stattdessen sollen Selbst-Management-Fähigkeiten des jugendlichen Patienten sowie seine Kompetenz in der Interessenwahrnehmung gegenüber dem Behandlungsteam ausschlaggebend sein für die Beurteilung der Bereitschaft für einen Transfer.
Fachpersonen der Erwachsenenmedizin, welche über wenig Erfahrung in der Behandlung von jugendlichen Patienten verfügen, sollen in ihren Bemühungen unterstützt werden, Jugendliche und junge Erwachsene altersangemessen und umfassend unter Berücksichtigung biopsychosozialer Entwicklungsaspekte zu betreuen.
Gewisse Patienten mit angeborenen seltenen Krankheiten benötigen unter Umständen eine Langzeit-Zusammenarbeit zwischen den pädiatrischen Spezialisten und dem erwachsenen- medizinischen Behandlungsteam bis weit über 18 Lebensjahre hinaus.

Abstract

Kinderkliniken in der Schweiz sollen die ambulante und stationäre Behandlung für alle Jugendlichen bis mindestens 18 Jahre anbieten.
Der Transitionsprozess von Jugendlichen von der Pädiatrie in die Erwachsenenmedizin soll frühzeitig geplant werden. Der allein vom chronologischen Alter abhängige Transfer von Jugendlichen in die Erwachsenenmedizin soll aufgegeben werden. Stattdessen sollen Selbst-Management-Fähigkeiten des jugendlichen Patienten sowie seine Kompetenz in der Interessenwahrnehmung gegenüber dem Behandlungsteam ausschlaggebend sein für die Beurteilung der Bereitschaft für einen Transfer.
Fachpersonen der Erwachsenenmedizin, welche über wenig Erfahrung in der Behandlung von jugendlichen Patienten verfügen, sollen in ihren Bemühungen unterstützt werden, Jugendliche und junge Erwachsene altersangemessen und umfassend unter Berücksichtigung biopsychosozialer Entwicklungsaspekte zu betreuen.
Gewisse Patienten mit angeborenen seltenen Krankheiten benötigen unter Umständen eine Langzeit-Zusammenarbeit zwischen den pädiatrischen Spezialisten und dem erwachsenen- medizinischen Behandlungsteam bis weit über 18 Lebensjahre hinaus.

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Other titles:Positionspaier der Schweizerischen Gesellschaft für die Gesundheit Adoleszenter (SGGA)
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Children's Hospital Zurich > Medical Clinic
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2014
Deposited On:12 Feb 2015 13:45
Last Modified:08 Dec 2017 10:33
Publisher:Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie
ISSN:1421-2277
Official URL:http://www.swiss-paediatrics.org/de/paediatrica/vol25/n4

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