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Klinische Praxis der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen und hyperkinetischen Störungen


Werling, Anna; Drechsler, Renate; Walitza, Susanne (2014). Klinische Praxis der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen und hyperkinetischen Störungen. Psych up2date, 8(4):257-272.

Abstract

Hyperkinetische Störungen bzw. ADHS zählen mit einer Prävalenz von etwa 5 % zu einer der häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen. Sie sind durch die Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität gekennzeichnet. Die Störung beginnt im Kindesalter und hat einen chronischen Verlauf. ADHS führt zu einer Beeinträchtigung in mehreren psychosozialen Lebensbereichen und wird in mehr als 2/3 der Fälle durch eine andere psychische Störung begleitet. Dabei ist besonders die Störung des Sozialverhaltens überdurchschnittlich häufig, es kommen aber auch Lernstörungen, Tics, depressive Episoden und Angststörungen vermehrt vor. Bei ADHS wird von einer multifaktoriellen Genese ausgegangen, wobei der Genetik eine entscheidende ursächliche Rolle zukommt.

Bei der ADHS handelt es sich um eine sehr heterogene Störung, die sich bezüglich der Kernsymptome im Krankheitsverlauf meistens verändert. Die Hyperaktivität tritt ab dem Jugendalter eher in den Hintergrund, während die Aufmerksamkeitsstörung und Impulsivität häufig bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben. Wie bei anderen Krankheitsbildern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie erfolgt die Diagnostik multiaxial und sollte sehr sorgfältig und wie die Therapie leitlinienorientiert durchgeführt werden. Die Therapie der ADHS ist multimodal ausgerichtet und schließt kind-, eltern- und schulzentrierte Maßnahmen mit ein.

Abstract

Hyperkinetische Störungen bzw. ADHS zählen mit einer Prävalenz von etwa 5 % zu einer der häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen. Sie sind durch die Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität gekennzeichnet. Die Störung beginnt im Kindesalter und hat einen chronischen Verlauf. ADHS führt zu einer Beeinträchtigung in mehreren psychosozialen Lebensbereichen und wird in mehr als 2/3 der Fälle durch eine andere psychische Störung begleitet. Dabei ist besonders die Störung des Sozialverhaltens überdurchschnittlich häufig, es kommen aber auch Lernstörungen, Tics, depressive Episoden und Angststörungen vermehrt vor. Bei ADHS wird von einer multifaktoriellen Genese ausgegangen, wobei der Genetik eine entscheidende ursächliche Rolle zukommt.

Bei der ADHS handelt es sich um eine sehr heterogene Störung, die sich bezüglich der Kernsymptome im Krankheitsverlauf meistens verändert. Die Hyperaktivität tritt ab dem Jugendalter eher in den Hintergrund, während die Aufmerksamkeitsstörung und Impulsivität häufig bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben. Wie bei anderen Krankheitsbildern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie erfolgt die Diagnostik multiaxial und sollte sehr sorgfältig und wie die Therapie leitlinienorientiert durchgeführt werden. Die Therapie der ADHS ist multimodal ausgerichtet und schließt kind-, eltern- und schulzentrierte Maßnahmen mit ein.

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Item Type:Journal Article, not refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Psychiatric University Hospital Zurich > Center for Child and Adolescent Psychiatry
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2014
Deposited On:05 Feb 2015 14:26
Last Modified:05 Apr 2016 18:51
Publisher:Georg Thieme Verlag
ISSN:2194-8895
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-0034-1370208

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