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Reha-Therapiestandards für die Rehabilitation von Patienten mit depressiven Störungen: Akzeptanz und Praktikabilität der Pilotversion aus Sicht der anwendenden Einrichtungen


Steinmann, Maya; Barghaan, Dina; Volke, Eva; Dirmaier, Jörg; Watzke, Birgit; Koch, Uwe; Schulz, Holger (2012). Reha-Therapiestandards für die Rehabilitation von Patienten mit depressiven Störungen: Akzeptanz und Praktikabilität der Pilotversion aus Sicht der anwendenden Einrichtungen. Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin, 22(06):336-343.

Abstract

Fragestellung:

Im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung wurden Reha-Therapiestandards (RTS) für die Indikationsgruppe Depressive Störungen entwickelt und in fachspezifischen ­Rehabilitationseinrichtungen implementiert. Ziel der begleitenden Anwenderbefragung war die Bewertung von Qualitätsmerkmalen der RTS sowie den erwarteten Effekten der Implementierung. Es werden die Ergebnisse der befragten Rehabilitationseinrichtungen dargestellt.

Material und Methoden:

89 Einrichtungen der Fachrichtung Psychosomatik/Psychotherapie erhielten Fragebögen sowie eine Rückmeldung, inwieweit ihre Versorgung bereits den Vorgaben der RTS entspricht, basierend auf den 2008 in ihrer Klinik durchgeführten Leistungen nach KTL 2007.

Ergebnisse:

Die Rücklaufquote betrug 47%. Die Verständlichkeit der RTS wird überwiegend positiv bewertet. Der Mindestanteil zu behandelnder Rehabilitanden wird in den einzelnen evidenzbasierten Therapiemodulen (ETM) von 43% bis 71% als angemessen bewertet; die Mindestdauer je nach ETM von 31% und 89%. Häufige Gründe für das Nichterreichen der Anforderungen der RTS sind die unvollständige Verschlüsselung von Leistungen, die Erbringung nicht im ETM enthaltener Leistungen und Personalmangel.

Diskussion:

Die Anforderungen einzelner ETM werden als zu hoch angesehen und es wird z. T. eine Entindividualisierung des Therapieprozesses durch die RTS befürchtet. Es ist daher wichtig, den Umgang mit begründeten Abweichungen von den RTS transparent zu machen.

Schlussfolgerung:

Die grundsätzliche Sinnhaftkeit der RTS wird überwiegend bestätigt, gleichwohl besteht Skepsis hinsichtlich positiver Effekte der Implementierung. Die RTS sind aufgrund der Anwenderbefragung überarbeitet worden.

Abstract

Fragestellung:

Im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung wurden Reha-Therapiestandards (RTS) für die Indikationsgruppe Depressive Störungen entwickelt und in fachspezifischen ­Rehabilitationseinrichtungen implementiert. Ziel der begleitenden Anwenderbefragung war die Bewertung von Qualitätsmerkmalen der RTS sowie den erwarteten Effekten der Implementierung. Es werden die Ergebnisse der befragten Rehabilitationseinrichtungen dargestellt.

Material und Methoden:

89 Einrichtungen der Fachrichtung Psychosomatik/Psychotherapie erhielten Fragebögen sowie eine Rückmeldung, inwieweit ihre Versorgung bereits den Vorgaben der RTS entspricht, basierend auf den 2008 in ihrer Klinik durchgeführten Leistungen nach KTL 2007.

Ergebnisse:

Die Rücklaufquote betrug 47%. Die Verständlichkeit der RTS wird überwiegend positiv bewertet. Der Mindestanteil zu behandelnder Rehabilitanden wird in den einzelnen evidenzbasierten Therapiemodulen (ETM) von 43% bis 71% als angemessen bewertet; die Mindestdauer je nach ETM von 31% und 89%. Häufige Gründe für das Nichterreichen der Anforderungen der RTS sind die unvollständige Verschlüsselung von Leistungen, die Erbringung nicht im ETM enthaltener Leistungen und Personalmangel.

Diskussion:

Die Anforderungen einzelner ETM werden als zu hoch angesehen und es wird z. T. eine Entindividualisierung des Therapieprozesses durch die RTS befürchtet. Es ist daher wichtig, den Umgang mit begründeten Abweichungen von den RTS transparent zu machen.

Schlussfolgerung:

Die grundsätzliche Sinnhaftkeit der RTS wird überwiegend bestätigt, gleichwohl besteht Skepsis hinsichtlich positiver Effekte der Implementierung. Die RTS sind aufgrund der Anwenderbefragung überarbeitet worden.

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Additional indexing

Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:English
Date:2012
Deposited On:11 Mar 2015 09:25
Last Modified:05 Apr 2016 18:58
Publisher:Georg Thieme Verlag
ISSN:0940-6689
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-0032-1327616

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