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Molekulare Basis der zielgerichteten Therapien bei metastasierenden Nierenzellkarzinomen


Moch, H (2008). Molekulare Basis der zielgerichteten Therapien bei metastasierenden Nierenzellkarzinomen. Der Pathologe, 29(Suppl.):184-186.

Abstract

In den letzten Jahren haben durch die Einführung der so genannten „targeted therapy“ die patientenindividuellen Entscheidungsmöglichkeiten bei metastasierendem Nierenkarzinomen deutlich zugenommen. Grundlage dieser neuen Behandlungsmöglichkeiten ist die Inaktivierung des von-Hippel-Lindau- (VHL-)Tumorsuppressorgens. Dies resultiert in der Expression verschiedener proangiogener Wachstumsfaktoren, u. a. VEGF und PDGF. Basis der Therapie mit den neuen Medikamenten, z. B. Sorafenib, Sunitib und Temsirolimus, ist die Unterbrechung der Phosphorylierungskaskade in der Zelle, was zu einer Verhinderung der Signaltransduktion führt. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Medikamente bei Patienten mit klarzelligen Nierenzellkarzinomen (kNZK) richten sich an bestimmten Signalwegen nach Inaktivierung von VHL aus und müssen unter Berücksichtigung der Möglichkeiten, Grenzen und Nebenwirkungen der neuen Substanzen abgewogen werden. Ein prädiktiver Marker für das Ansprechen dieser „targeted therapy“ existiert bislang allerdings noch nicht.

Schlüsselwörter Nierenzellkarzinom - Kinaseinhibitoren - Metastasen - VHL - Targeted therapy

Abstract

In den letzten Jahren haben durch die Einführung der so genannten „targeted therapy“ die patientenindividuellen Entscheidungsmöglichkeiten bei metastasierendem Nierenkarzinomen deutlich zugenommen. Grundlage dieser neuen Behandlungsmöglichkeiten ist die Inaktivierung des von-Hippel-Lindau- (VHL-)Tumorsuppressorgens. Dies resultiert in der Expression verschiedener proangiogener Wachstumsfaktoren, u. a. VEGF und PDGF. Basis der Therapie mit den neuen Medikamenten, z. B. Sorafenib, Sunitib und Temsirolimus, ist die Unterbrechung der Phosphorylierungskaskade in der Zelle, was zu einer Verhinderung der Signaltransduktion führt. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Medikamente bei Patienten mit klarzelligen Nierenzellkarzinomen (kNZK) richten sich an bestimmten Signalwegen nach Inaktivierung von VHL aus und müssen unter Berücksichtigung der Möglichkeiten, Grenzen und Nebenwirkungen der neuen Substanzen abgewogen werden. Ein prädiktiver Marker für das Ansprechen dieser „targeted therapy“ existiert bislang allerdings noch nicht.

Schlüsselwörter Nierenzellkarzinom - Kinaseinhibitoren - Metastasen - VHL - Targeted therapy

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Other titles:Molecular basis of targeted therapy in metastatic renal cancer
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Institute of Pathology and Molecular Pathology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:November 2008
Deposited On:29 Jan 2009 07:31
Last Modified:05 Apr 2016 12:52
Publisher:Springer
ISSN:0172-8113
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s00292-008-1035-x

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