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Quoten für bessere politische Einflussnahme junger Bürgerinnen und Bürger?


Wallimann-Helmer, Ivo (2016). Quoten für bessere politische Einflussnahme junger Bürgerinnen und Bürger? In: Tremmel, Jörg; Rutsche, Markus. Politische Beteiligung junger Menschen. Wiesbaden: Springer VS, 225-250.

Abstract

In diesem Beitrag argumentiere ich für die folgenden Schlussfolgerungen: Erstens, Quoten stellen keinen normativen Selbstzweck dar. Sie sind lediglich ein Mittel, um nicht-diskriminierende Auswahlverfahren sicherzustellen. Zweitens, in einer Demokratie sind Quoten vor allem dann plausibel, wenn sie für die Besetzung derjenigen Ämter eingesetzt werden, die den größten Einfl uss auf politische Entscheidungen haben. Drittens, Quoten für junge Bürgerinnen und Bürger lassen sich rechtfertigen, weil die Diskurse der Jungen aufgrund der demografischen Entwicklung Gefahr laufen, vernachlässigt zu werden. Viertens, Quoten für junge Bürgerinnen und Bürger können die Legitimität von politischen Entscheidungen und deren langfristige Folgen erhöhen. Dessen ungeachtet bin ich aufgrund der demografischen Entwicklung aber skeptisch, dass die politische Einflussnahme der Jungen durch im Rahmen der Demokratie rechtfertigbare Quoten entscheidend verbessert werden kann.

Abstract

In diesem Beitrag argumentiere ich für die folgenden Schlussfolgerungen: Erstens, Quoten stellen keinen normativen Selbstzweck dar. Sie sind lediglich ein Mittel, um nicht-diskriminierende Auswahlverfahren sicherzustellen. Zweitens, in einer Demokratie sind Quoten vor allem dann plausibel, wenn sie für die Besetzung derjenigen Ämter eingesetzt werden, die den größten Einfl uss auf politische Entscheidungen haben. Drittens, Quoten für junge Bürgerinnen und Bürger lassen sich rechtfertigen, weil die Diskurse der Jungen aufgrund der demografischen Entwicklung Gefahr laufen, vernachlässigt zu werden. Viertens, Quoten für junge Bürgerinnen und Bürger können die Legitimität von politischen Entscheidungen und deren langfristige Folgen erhöhen. Dessen ungeachtet bin ich aufgrund der demografischen Entwicklung aber skeptisch, dass die politische Einflussnahme der Jungen durch im Rahmen der Demokratie rechtfertigbare Quoten entscheidend verbessert werden kann.

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Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:01 Faculty of Theology > Center for Ethics
06 Faculty of Arts > Institute of Philosophy
08 University Research Priority Programs > Ethics
Dewey Decimal Classification:170 Ethics
Language:German
Date:2016
Deposited On:08 Jul 2015 13:09
Last Modified:05 Apr 2016 19:17
Publisher:Springer VS
Related URLs:http://www.springer.com/gp/book/9783658101855

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