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Isolierte, komplette einseitige Ptose durch eine Varizella-Zoster-Virus-Infektion


Furrer, S; Küper, K; Rüegg, J; Töteberg-Harms, M (2015). Isolierte, komplette einseitige Ptose durch eine Varizella-Zoster-Virus-Infektion. Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde, 232(4):599-600.

Abstract

Herpes Zoster ist eine häufige Erkrankung insbesondere von älteren und abwehrgeschwächten Patienten. Herpes Zoster tritt dann auf, wenn sich Varizella-Zoster-Viren (VZV) in den Ganglien der Hirnnerven oder der sensiblen Ganglien des Rückenmarks reaktivieren und sich entlang der sensiblen Nerven in das entsprechende Dermatom ausbreiten [1]. Hauptrisikofaktor hierfür ist ein erhöhtes Lebensalter, aber auch immunsupprimierende Faktoren wie zum Beispiel eine Infektion mit HIV oder eine immunsupprimierende Therapie können das Auftreten eines Herpes Zoster begünstigen [1]. Das klinische Bild beim Herpes Zoster Ophthalmicus variiert stark, neben den charakteristischen Hauteffloreszenzen im betroffenen Gesichtsdermatom können unterschiedliche Strukturen des Auges wie Bindehaut, Hornhaut, Sklera, Uvea, Retina, der Sehnerv oder die Orbita befallen sein [2].
Eine gefürchtete Komplikation ist die postherpetische Neuralgie, welche vor allem im sensiblen Gesichtsbereich zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität führen kann [1]. Weitere Komplikationen beinhalten die Paralyse von Hirnnerven (III, IV, VI) [1], [3], [4]. Eine komplette Paralyse des Nervus oculomotorius als Komplikation bei einem Herpes Zoster Ophthalmicus ist häufig [5], [6], [7], während eine isolierte Ptose nur selten dokumentiert wurde [8], [9].
Wir beschreiben den klinischen Verlauf eines Falls mit einer isolierten, kompletten einseitigen Ptose durch eine Varizella-Zoster-Virus-Infektion.

Abstract

Herpes Zoster ist eine häufige Erkrankung insbesondere von älteren und abwehrgeschwächten Patienten. Herpes Zoster tritt dann auf, wenn sich Varizella-Zoster-Viren (VZV) in den Ganglien der Hirnnerven oder der sensiblen Ganglien des Rückenmarks reaktivieren und sich entlang der sensiblen Nerven in das entsprechende Dermatom ausbreiten [1]. Hauptrisikofaktor hierfür ist ein erhöhtes Lebensalter, aber auch immunsupprimierende Faktoren wie zum Beispiel eine Infektion mit HIV oder eine immunsupprimierende Therapie können das Auftreten eines Herpes Zoster begünstigen [1]. Das klinische Bild beim Herpes Zoster Ophthalmicus variiert stark, neben den charakteristischen Hauteffloreszenzen im betroffenen Gesichtsdermatom können unterschiedliche Strukturen des Auges wie Bindehaut, Hornhaut, Sklera, Uvea, Retina, der Sehnerv oder die Orbita befallen sein [2].
Eine gefürchtete Komplikation ist die postherpetische Neuralgie, welche vor allem im sensiblen Gesichtsbereich zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität führen kann [1]. Weitere Komplikationen beinhalten die Paralyse von Hirnnerven (III, IV, VI) [1], [3], [4]. Eine komplette Paralyse des Nervus oculomotorius als Komplikation bei einem Herpes Zoster Ophthalmicus ist häufig [5], [6], [7], während eine isolierte Ptose nur selten dokumentiert wurde [8], [9].
Wir beschreiben den klinischen Verlauf eines Falls mit einer isolierten, kompletten einseitigen Ptose durch eine Varizella-Zoster-Virus-Infektion.

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Other titles:Isolated, complete unilateral ptosis due to varicella zoster virus infection
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Ophthalmology Clinic
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2015
Deposited On:16 Jul 2015 14:12
Last Modified:05 Apr 2016 19:18
Publisher:Georg Thieme Verlag
ISSN:0023-2165
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-0035-1545748
PubMed ID:25902137

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