Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Psychologische Determinanten gesunden Alterns


Thoma, M V; Maercker, Andreas (2015). Psychologische Determinanten gesunden Alterns. Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie, 19(2):106-115.

Abstract

Als Folge einer kontinuierlichen Verbesserung der medizinischen Grundversorgung erreichen immer mehr Menschen ein sehr hohes Lebensalter. Der Alterungsprozess hingegen ist nach wie vor mit einer erhöhten Vulnerabilität für chronische und degenerative Krankheiten und Störungen assoziiert. Hinzu kommt, dass der Verlauf von altersassoziierten Erkrankungen in der Regel progredient und folglich pflegeintensiv ist, was das Gesundheitssystem zusätzlich gravierend belastet. Auch deshalb besteht die Notwendigkeit, Faktoren für gesundes Altern zu identifizieren, um diese in Präventionsmaßnahmen implementieren zu können. Bekannte Risikofaktoren für altersassoziierte Erkrankungen wie das Alter selbst, (weibliches) Geschlecht, familiäre Häufung und genetische Prädisposition sind jedoch im Hinblick auf ihre Nichtbeeinflussbarkeit für solche Vorhaben ungeeignet. Psychologische Determinanten werden aufgrund ihrer Modifizierbarkeit vermehrt in Bezug auf ihre potenzielle Wirkung auf die Gesundheit im Alter untersucht. Die Frage bleibt, wie effektiv psychologische Determinanten in der Vorhersage von altersassoziierten Erkrankungen tatsächlich sind. In diesem Artikel werden Konzepte und aktuelle Forschungsarbeiten zum Einfluss psychologischer Determinanten auf das gesunde Altern zusammengetragen und mögliche zugrundeliegende Wirkmechanismen diskutiert.

Abstract

Als Folge einer kontinuierlichen Verbesserung der medizinischen Grundversorgung erreichen immer mehr Menschen ein sehr hohes Lebensalter. Der Alterungsprozess hingegen ist nach wie vor mit einer erhöhten Vulnerabilität für chronische und degenerative Krankheiten und Störungen assoziiert. Hinzu kommt, dass der Verlauf von altersassoziierten Erkrankungen in der Regel progredient und folglich pflegeintensiv ist, was das Gesundheitssystem zusätzlich gravierend belastet. Auch deshalb besteht die Notwendigkeit, Faktoren für gesundes Altern zu identifizieren, um diese in Präventionsmaßnahmen implementieren zu können. Bekannte Risikofaktoren für altersassoziierte Erkrankungen wie das Alter selbst, (weibliches) Geschlecht, familiäre Häufung und genetische Prädisposition sind jedoch im Hinblick auf ihre Nichtbeeinflussbarkeit für solche Vorhaben ungeeignet. Psychologische Determinanten werden aufgrund ihrer Modifizierbarkeit vermehrt in Bezug auf ihre potenzielle Wirkung auf die Gesundheit im Alter untersucht. Die Frage bleibt, wie effektiv psychologische Determinanten in der Vorhersage von altersassoziierten Erkrankungen tatsächlich sind. In diesem Artikel werden Konzepte und aktuelle Forschungsarbeiten zum Einfluss psychologischer Determinanten auf das gesunde Altern zusammengetragen und mögliche zugrundeliegende Wirkmechanismen diskutiert.

Statistics

Downloads

3 downloads since deposited on 15 Dec 2015
1 download since 12 months
Detailed statistics

Additional indexing

Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:2015
Deposited On:15 Dec 2015 12:02
Last Modified:05 Apr 2016 19:37
Publisher:Schattauer
ISSN:1433-6308
Official URL:http://www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht/zeitschriften-a-z/ptt/inhalt/archiv/issue/special/manuscript/24454/show.html

Download