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Vakzinierung von Katzen mit FeLV DNA-Konstrukten: beschleunigtes Angehen der Testinfektion


Braun, C S. Vakzinierung von Katzen mit FeLV DNA-Konstrukten: beschleunigtes Angehen der Testinfektion. 2008, University of Zurich, Vetsuisse Faculty.

Abstract

In dieser Arbeit wurde untersucht, ob mittels einer DNA-Vakzine in Form von MIDGE (Minimalistic Imunogenically Defined Gene Expression) Vektoren Katzen vor einer FeLV Infektion geschützt werden können. Bei MIDGE-Vektoren handelt es sich um lineare, kovalent geschlossene DNA-Konstrukte. Eine Vakzinedosis enthielt drei verschiedene MIDGE-Konstrukte, welche Proteine des FeLV Subtyps A kodieren: gp85-MIDGE-Th1, gag-MIDGE-Th1 und polpart-MIDGE-Th1. Die Nukleotidsequenzen waren bezüglich codon-usage optimiert. Bei einer Gruppe war zusätzlich dSLIM (=double stem loop immunmodulator) in der Impfstoffzusammensetzung enthalten. Die Kontrollgruppe erhielt NaCl. Die Impfstoffe wurden zusammen mit dem Transfektionsagens SAINT-18 in der 9. und 12. Lebenswoche s.c. appliziert, die Testinfektion mit FeLV erfolgte in der 16. Lebenswoche intraperitoneal. Zu diesen Zeitpunkten wurde jeweils Blut entnommen, sowie ein klinischer Untersuch durchgeführt. Nach der Testinfektion wurden wöchentlich Blutproben, Speichel- und Kottupfer entnommen, sowie ein klinischer Untersuch durchgeführt. Der Infektionsverlauf sollte anhand des FeLV Provirusloads, RNA Virusloads und weiteren Parametern bestimmt werden. Trotz Antikörperentwicklung konnte kein Schutz der geimpften Tiere gegenüber der Kontrollgruppe induziert werden. Im Gegenteil, die FeLV Infektion schien in den geimpften Gruppen schneller und stärker anzugehen als in der Kontrollgruppe, sodass man von einer erhöhten Empfänglichkeit für FeLV sprechen kann.

Abstract

In dieser Arbeit wurde untersucht, ob mittels einer DNA-Vakzine in Form von MIDGE (Minimalistic Imunogenically Defined Gene Expression) Vektoren Katzen vor einer FeLV Infektion geschützt werden können. Bei MIDGE-Vektoren handelt es sich um lineare, kovalent geschlossene DNA-Konstrukte. Eine Vakzinedosis enthielt drei verschiedene MIDGE-Konstrukte, welche Proteine des FeLV Subtyps A kodieren: gp85-MIDGE-Th1, gag-MIDGE-Th1 und polpart-MIDGE-Th1. Die Nukleotidsequenzen waren bezüglich codon-usage optimiert. Bei einer Gruppe war zusätzlich dSLIM (=double stem loop immunmodulator) in der Impfstoffzusammensetzung enthalten. Die Kontrollgruppe erhielt NaCl. Die Impfstoffe wurden zusammen mit dem Transfektionsagens SAINT-18 in der 9. und 12. Lebenswoche s.c. appliziert, die Testinfektion mit FeLV erfolgte in der 16. Lebenswoche intraperitoneal. Zu diesen Zeitpunkten wurde jeweils Blut entnommen, sowie ein klinischer Untersuch durchgeführt. Nach der Testinfektion wurden wöchentlich Blutproben, Speichel- und Kottupfer entnommen, sowie ein klinischer Untersuch durchgeführt. Der Infektionsverlauf sollte anhand des FeLV Provirusloads, RNA Virusloads und weiteren Parametern bestimmt werden. Trotz Antikörperentwicklung konnte kein Schutz der geimpften Tiere gegenüber der Kontrollgruppe induziert werden. Im Gegenteil, die FeLV Infektion schien in den geimpften Gruppen schneller und stärker anzugehen als in der Kontrollgruppe, sodass man von einer erhöhten Empfänglichkeit für FeLV sprechen kann.

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Item Type:Dissertation
Referees:Lutz H, Schwyzer M
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Institute of Virology
05 Vetsuisse Faculty > Veterinary Clinic > Department of Farm Animals
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
Language:German
Date:2008
Deposited On:04 Feb 2009 16:10
Last Modified:02 Sep 2016 15:14
Number of Pages:44
Related URLs:http://www.recherche-portal.ch/ZAD:default_scope:ebi01_prod005681383 (Library Catalogue)

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