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Kalamkari – Erzählstoff aus Indien


von Wyss-Giacosa, Paola; Isler, Andreas (2016). Kalamkari – Erzählstoff aus Indien. Zürich: Völkerkundemuseum der Universität Zürich.

Abstract

Als Kalam-kari (ein persisch-indisches Wort, das mit ‚Schreibrohr-Arbeit‘ übersetzt werden kann) werden farbintensive, in einem aufwendigen Prozess hergestellte Tempeltücher aus Südindien bezeichnet. Die freihändig gestalteten Behänge von teilweise imposantem Format illustrieren in dichten Kompositionen und Bildfolgen auf die Puranas zurückgehende Göttergeschichten sowie zentrale Episoden aus den beiden Epen Ramayana und Mahabharata. Sie lassen die reiche Erzähltradition für die Betrachtenden sinnlich erfahrbar werden.
Die Bestände des Völkerkundemuseums der Universität Zürich sind für die Kalamkari- Kunst des 20. Jahrhunderts als repräsentativ anzusehen: Sie umfassen einerseits Textilien, die in den 1920er Jahren in Tamil Nadu erworben wurden, und anderseits zahlreiche Stücke, die 1987 nach Zürich kamen und aus Srikalahasti stammen, einem der bedeutendsten Zentren der Kalamkari-Herstellung in Andhra Pradesh. Die eindrückliche Sammlung des Völkerkundemuseums wird hier in ihrer Gesamtheit historisch situiert und vorgestellt, mit vollständiger Übersetzung der Telugu-Inschriften und grossformatigen Abbildungen sowie Detailaufnahmen aller Tücher.

Abstract

Als Kalam-kari (ein persisch-indisches Wort, das mit ‚Schreibrohr-Arbeit‘ übersetzt werden kann) werden farbintensive, in einem aufwendigen Prozess hergestellte Tempeltücher aus Südindien bezeichnet. Die freihändig gestalteten Behänge von teilweise imposantem Format illustrieren in dichten Kompositionen und Bildfolgen auf die Puranas zurückgehende Göttergeschichten sowie zentrale Episoden aus den beiden Epen Ramayana und Mahabharata. Sie lassen die reiche Erzähltradition für die Betrachtenden sinnlich erfahrbar werden.
Die Bestände des Völkerkundemuseums der Universität Zürich sind für die Kalamkari- Kunst des 20. Jahrhunderts als repräsentativ anzusehen: Sie umfassen einerseits Textilien, die in den 1920er Jahren in Tamil Nadu erworben wurden, und anderseits zahlreiche Stücke, die 1987 nach Zürich kamen und aus Srikalahasti stammen, einem der bedeutendsten Zentren der Kalamkari-Herstellung in Andhra Pradesh. Die eindrückliche Sammlung des Völkerkundemuseums wird hier in ihrer Gesamtheit historisch situiert und vorgestellt, mit vollständiger Übersetzung der Telugu-Inschriften und grossformatigen Abbildungen sowie Detailaufnahmen aller Tücher.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Department of Social Anthropology and Cultural Studies
08 University Research Priority Programs > Asia and Europe
Dewey Decimal Classification:200 Religion
290 Other religions
300 Social sciences, sociology & anthropology
390 Customs, etiquette & folklore
750 Painting
Uncontrolled Keywords:Indien, India, Tamil Nadu, Andhra Pradesh, Sri Kalahasti, Srikalahasti, Sikkinaickenpet, Kumbakonam
Language:German
Date:10 March 2016
Deposited On:21 Mar 2016 18:21
Last Modified:02 Feb 2018 09:54
Publisher:Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Number of Pages:148
ISBN:978-3-909105-67-0
OA Status:Closed
Free access at:Related URL. An embargo period may apply.
Official URL:https://www.uzh.ch/musethno/static/shop/pi.php/Kalamkari-Erzaehlstoff-aus-Indien.html
Related URLs:http://www.recherche-portal.ch/ZAD:default_scope:ebi01_prod010607899 (Library Catalogue)

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