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Erfolgskontrolle einer Bachrevitalisierung im urbanen Raum – das Beispiel Chriesbach


von Lindern, Eike; Schirmer, Mario; Lichtensteiger, Thomas; Bryner, Andri; Tobias, Robert (2016). Erfolgskontrolle einer Bachrevitalisierung im urbanen Raum – das Beispiel Chriesbach. Wasser Energie Luft, 108:63-69.

Abstract

Im urbanen Gebiet zwischen den Zürcher Gemeinden Dübendorf und Wallisellen wurde der in den 70er-Jahren kanalisierte Chriesbach in exemplarischer Form re- vitalisiert. Ziel war es, nicht nur für die Natur, sondern auch für die Menschen einen Mehrwert zu schaffen. Das Erreichen dieser Ziele wurde wissenschaftlich evaluiert, wobei in diesem Artikel der Fokus auf der Wirkung der Revitalisierung auf die Anwoh- nenden liegt. Eine repräsentative Stichprobe von Anwohnenden wurde sowohl vor als auch nach den Baumassnahmen befragt. Neben direkten Fragen z.B. nach der Zufriedenheit wurden auch aus umweltpsychologischen Theorien abgeleitete Grös- sen erhoben, um Auswirkungen für die Anwohnenden einzuschätzen. Die Resultate zeigen, dass die Anwohnenden nach der Revitalisierung mit verschiedenen Aspekten des Bachs zufriedener sind und sich stärker positiv mit dem Bach verbunden fühlen. Sie nehmen ihn als Ort wahr, der die Erholung fördert, und sie fühlen sich nach einem Aufenthalt am Bach auch erholter. Aus genaueren Analysen geht aber auch hervor, dass Veränderungen an sich negative Wirkungen haben können, auch wenn es sich um Veränderungen zum Guten handelt. Diese Studie zeigt exemplarisch das Poten- zial und die Notwendigkeit, Gewässerrevitalisierungen auch sozialwissenschaftlich zu begleiten.

Abstract

Im urbanen Gebiet zwischen den Zürcher Gemeinden Dübendorf und Wallisellen wurde der in den 70er-Jahren kanalisierte Chriesbach in exemplarischer Form re- vitalisiert. Ziel war es, nicht nur für die Natur, sondern auch für die Menschen einen Mehrwert zu schaffen. Das Erreichen dieser Ziele wurde wissenschaftlich evaluiert, wobei in diesem Artikel der Fokus auf der Wirkung der Revitalisierung auf die Anwoh- nenden liegt. Eine repräsentative Stichprobe von Anwohnenden wurde sowohl vor als auch nach den Baumassnahmen befragt. Neben direkten Fragen z.B. nach der Zufriedenheit wurden auch aus umweltpsychologischen Theorien abgeleitete Grös- sen erhoben, um Auswirkungen für die Anwohnenden einzuschätzen. Die Resultate zeigen, dass die Anwohnenden nach der Revitalisierung mit verschiedenen Aspekten des Bachs zufriedener sind und sich stärker positiv mit dem Bach verbunden fühlen. Sie nehmen ihn als Ort wahr, der die Erholung fördert, und sie fühlen sich nach einem Aufenthalt am Bach auch erholter. Aus genaueren Analysen geht aber auch hervor, dass Veränderungen an sich negative Wirkungen haben können, auch wenn es sich um Veränderungen zum Guten handelt. Diese Studie zeigt exemplarisch das Poten- zial und die Notwendigkeit, Gewässerrevitalisierungen auch sozialwissenschaftlich zu begleiten.

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Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:2016
Deposited On:21 Mar 2016 10:34
Last Modified:22 Nov 2017 01:01
Publisher:Schweizerischer Wasserwirtschaftsverband
ISSN:0377-905X
Related URLs:https://www.swv.ch/ (Publisher)

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