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Schmetterlinge


Altermatt, Florian; Scheidegger, Andreas. Schmetterlinge. In: Neujahrsblatt, 218, 2016, p.105-116.

Abstract

Schmetterlinge gehören zu den bekanntesten Insekten. Es gibt eine grosse Vielfalt an Arten. In der Umgangssprache werden die Schmetterlinge in Tagfalter und Nachtfalter (oder «Motten») eingeteilt. Es gibt in der Schweiz 210 verschiedene Tagfalterarten. Ihnen stehen rund 3460 Arten an «Nachtfaltern» gegenüber. Die meisten dieser Arten sind tatsächlich nachtaktiv, es gibt aber eine kleine Gruppe «Nachtfalter», welche auch am Tag zu finden sind (Widderchen sind ebenfalls tagaktiv). Tagfalter haben kolbenförmig verdickte Fühler und stellen die Flügel in Ruheposition senkrecht über dem Körper auf. Nachtfalter haben meist fadenartige oder kammartige Fühler. Sie falten ihre Flügel in der Ruhestellung
typischerweise rückwärts über den Körper und fallen, beispielsweise auf einem Baumstamm sitzend, tagsüber kaum auf. Tagaktive
Arten kann man auch mit einem Fernglas beobachten. Nachtaktive Arten entziehen sich mehr der Beobachtung. Weil die meisten Arten vom Licht angelockt werden, können sie an einem Lichtturm beobachtet und bestimmt werden. Einige Arten muss man zwecks Bestimmung einfangen. Fast alle Schmetterlinge sind auf bestimmte Lebensräume angewiesen, und sie können dadurch als Indikatorarten verwendet werden. Am Pfäffikersee leben viele Schmetterlingsarten, darunter auch sehr seltene und bedrohte, welche auf Feuchtgebiete angewiesen sind. Wir fanden bei den Tagfaltern vor allem Arten, welche auf Hochstaudenfluren, Streuwiesen und Flachmoore spezialisiert sind. Bei den Nachtfaltern gibt es auch einige auf Hochmoore spezialisierte Arten.

Abstract

Schmetterlinge gehören zu den bekanntesten Insekten. Es gibt eine grosse Vielfalt an Arten. In der Umgangssprache werden die Schmetterlinge in Tagfalter und Nachtfalter (oder «Motten») eingeteilt. Es gibt in der Schweiz 210 verschiedene Tagfalterarten. Ihnen stehen rund 3460 Arten an «Nachtfaltern» gegenüber. Die meisten dieser Arten sind tatsächlich nachtaktiv, es gibt aber eine kleine Gruppe «Nachtfalter», welche auch am Tag zu finden sind (Widderchen sind ebenfalls tagaktiv). Tagfalter haben kolbenförmig verdickte Fühler und stellen die Flügel in Ruheposition senkrecht über dem Körper auf. Nachtfalter haben meist fadenartige oder kammartige Fühler. Sie falten ihre Flügel in der Ruhestellung
typischerweise rückwärts über den Körper und fallen, beispielsweise auf einem Baumstamm sitzend, tagsüber kaum auf. Tagaktive
Arten kann man auch mit einem Fernglas beobachten. Nachtaktive Arten entziehen sich mehr der Beobachtung. Weil die meisten Arten vom Licht angelockt werden, können sie an einem Lichtturm beobachtet und bestimmt werden. Einige Arten muss man zwecks Bestimmung einfangen. Fast alle Schmetterlinge sind auf bestimmte Lebensräume angewiesen, und sie können dadurch als Indikatorarten verwendet werden. Am Pfäffikersee leben viele Schmetterlingsarten, darunter auch sehr seltene und bedrohte, welche auf Feuchtgebiete angewiesen sind. Wir fanden bei den Tagfaltern vor allem Arten, welche auf Hochstaudenfluren, Streuwiesen und Flachmoore spezialisiert sind. Bei den Nachtfaltern gibt es auch einige auf Hochmoore spezialisierte Arten.

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Item Type:Newspaper Article
Communities & Collections:07 Faculty of Science > Institute of Evolutionary Biology and Environmental Studies
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
590 Animals (Zoology)
Language:German
Date:2016
Deposited On:05 Apr 2016 17:12
Last Modified:28 Apr 2017 04:01
Publisher:Koprint
ISSN:0379-1327
Additional Information:Diese Publikation wird von Naturforschenden Gesellschaft in Zürich NGZH herausgegeben.
Free access at:Official URL. An embargo period may apply.
Official URL:http://www.ngzh.ch/

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Language: German
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