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Monitoring eines Hundes mit traumatischem Hämoabdomen durch serielle Messung von abdominalem und peripher venösem Hämatokrit: Fallbeschreibung und Literaturübersicht


Sigrist, Nadja; Spreng, David (2007). Monitoring eines Hundes mit traumatischem Hämoabdomen durch serielle Messung von abdominalem und peripher venösem Hämatokrit: Fallbeschreibung und Literaturübersicht. Tierärztliche Praxis. Ausgabe K, Kleintiere/Heimtiere, 35(5):371-374.

Abstract

Gegenstand und Ziel: Der Fallbericht beschreibt die serielle Messung und den Vergleich von peripher venösem Hämatokrit mit dem Hämatokrit der Abdominalflüssigkeit bei einem Hund mit traumabedingtem Hämoabdomen. Diese Methode half bei der Entscheidung zwischen konservativer und operativer Therapie.
Material und Methoden: Bei einer 18 Monate alten Mischlingshündin wurde nach einem Autounfall mit Hämoabdomen vor und während der Stabilisation mit Flüssigkeitstherapie regelmäßig der abdominale und peripher venöse Hämatokrit bestimmt.
Ergebnisse: Bei Präsentation betrug der peripher venöse Hämatokrit 39% und der abdominale Hämatokrit 42%. Nach Flüssigkeitstherapie sank der peripher venöse Hämatokrit auf 20%, während der abdominale Hämatokrit bei 40% stabil blieb. Die Hündin wurde konservativ behandelt. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Der Vergleich von Hämatokritwerten in abdominaler Flüssigkeit und venösem Blut kann hilfreich sein bei der Unterscheidung zwischen einer inaktiven abdominalen Blutung, die sich konservativ behandeln lässt, und einer ungestoppten abdominalen Blutung, die eine chirurgische Intervention notwendig macht

Abstract

Gegenstand und Ziel: Der Fallbericht beschreibt die serielle Messung und den Vergleich von peripher venösem Hämatokrit mit dem Hämatokrit der Abdominalflüssigkeit bei einem Hund mit traumabedingtem Hämoabdomen. Diese Methode half bei der Entscheidung zwischen konservativer und operativer Therapie.
Material und Methoden: Bei einer 18 Monate alten Mischlingshündin wurde nach einem Autounfall mit Hämoabdomen vor und während der Stabilisation mit Flüssigkeitstherapie regelmäßig der abdominale und peripher venöse Hämatokrit bestimmt.
Ergebnisse: Bei Präsentation betrug der peripher venöse Hämatokrit 39% und der abdominale Hämatokrit 42%. Nach Flüssigkeitstherapie sank der peripher venöse Hämatokrit auf 20%, während der abdominale Hämatokrit bei 40% stabil blieb. Die Hündin wurde konservativ behandelt. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Der Vergleich von Hämatokritwerten in abdominaler Flüssigkeit und venösem Blut kann hilfreich sein bei der Unterscheidung zwischen einer inaktiven abdominalen Blutung, die sich konservativ behandeln lässt, und einer ungestoppten abdominalen Blutung, die eine chirurgische Intervention notwendig macht

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Other titles:Monitoring of traumatic hemoperitoneum by serial measurements of abdominal and venous hematocrit in a dog
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Veterinary Clinic > Department of Small Animals
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
630 Agriculture
Uncontrolled Keywords:Trauma, Hund, abdominale Blutung, Hämoabdomen, Hämatokrit, Hämoperitoneum
Date:2007
Deposited On:03 May 2016 12:09
Last Modified:08 Dec 2017 19:26
Publisher:Schattauer
ISSN:1434-1239
Official URL:http://tpk.schattauer.de/de/inhalt/archiv/issue/221/manuscript/10295.html

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