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Regionale Sterblichkeitsunterschiede in der Schweiz: ein nicht ganz einfach zu bestimmender Indikator für regional ungleiche Lebenschancen


Bopp, Matthias (1997). Regionale Sterblichkeitsunterschiede in der Schweiz: ein nicht ganz einfach zu bestimmender Indikator für regional ungleiche Lebenschancen. Geographica Helvetica, 52(4):115-123.

Abstract

Die Lebenserwartung bzw. das relative Sterberisiko ist ein wichtiger Indikator für die Lebenschancen in einer Region. Für aussagekräftige Vergleiche von Mortalitätsmaßen müssen die Unterschiede in der regionalen Altersstruktur, aber auch zwischen Mann und Frau berücksichtigt werden. Da neben müssen in der Schweiz mehrere Zähler-Nenner-Pro¬ bleme gelöst werden, die durch unterschiedliche Wohnsitzdefinitionen und den Einbezug der Ausländer bedingt sind. Für die 35- bis 64jährigen Schweizer Bürger ergeben sich erhebliche regionale Disparitäten, die einem Unterschied von mehreren Jahren Lebenserwartung entsprechen. Bei den Männern sind die geographischen Unterschiede ausgeprägter und Ausdruck eines gesundheitsgefährdenderen Verhaltens. Erhöhte Mortalität betrifft vor allem die Suisse romande und die Großstädte. Regionale Sterblichkeitsunterschiede sind Ausdruck kultureller und sozialer Lebensbedingungen. Eine sorgfältige Analyse der Unterschiede und Trends muß daher die Regionalforschung beschäftigen.

Abstract

Die Lebenserwartung bzw. das relative Sterberisiko ist ein wichtiger Indikator für die Lebenschancen in einer Region. Für aussagekräftige Vergleiche von Mortalitätsmaßen müssen die Unterschiede in der regionalen Altersstruktur, aber auch zwischen Mann und Frau berücksichtigt werden. Da neben müssen in der Schweiz mehrere Zähler-Nenner-Pro¬ bleme gelöst werden, die durch unterschiedliche Wohnsitzdefinitionen und den Einbezug der Ausländer bedingt sind. Für die 35- bis 64jährigen Schweizer Bürger ergeben sich erhebliche regionale Disparitäten, die einem Unterschied von mehreren Jahren Lebenserwartung entsprechen. Bei den Männern sind die geographischen Unterschiede ausgeprägter und Ausdruck eines gesundheitsgefährdenderen Verhaltens. Erhöhte Mortalität betrifft vor allem die Suisse romande und die Großstädte. Regionale Sterblichkeitsunterschiede sind Ausdruck kultureller und sozialer Lebensbedingungen. Eine sorgfältige Analyse der Unterschiede und Trends muß daher die Regionalforschung beschäftigen.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Epidemiology, Biostatistics and Prevention Institute (EBPI)
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:1997
Deposited On:27 Jul 2016 12:17
Last Modified:27 Jul 2016 12:17
Publisher:Geographisch-Ethnographische Gesellschaft
ISSN:0016-7312
Free access at:Official URL. An embargo period may apply.
Official URL:http://www.geogr-helv.net/52/115/1997/gh-52-115-1997.pdf

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