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Schlaganfall aus der Perspektive des Neurologen (Teil 3): Neues in der Sekundärprävention


Schur, P; Luft, A (2016). Schlaganfall aus der Perspektive des Neurologen (Teil 3): Neues in der Sekundärprävention. Praxis, 105(11):649-655.

Abstract

In dieser dritten Ausgabe über den Schlaganfall wird die Sekundärprävention besprochen. Nach der Akutphase mit ihren Massnahmen zur Wiedereröffnung eines verschlossenen Hirngefässes schenkt man der Prävention eines erneuten Schlaganfalls und wenn möglich der Frührehabilitation die volle Aufmerksamkeit. Aus der Perspektive des Neurologen ist eine systematische Diagnostik, eine erweiterte Abklärung der (nicht-)modifizierbaren Risikofaktoren und eine mit der Klinik und Bildgebung integrierte präventive Therapie dringend erforderlich. Neben der optimalen Einstellung der wichtigen therapierbaren Risikofaktoren wie arterielle Hypertonie, Vorhofflimmern, Diabetes mellitus und Dyslipidämie sind auch die Behandlung des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms und komplexer Atheromatosen (komplexe Plaque der Aorta >4 mm [1]) als eigenständige Risikofaktoren erwiesen. Die Suche nach der Ätiologie geht meist nach der Definition der Wahrscheinlichkeit verschiedener Ursachen. Die wahrscheinlichste wird dann als Ursache angenommen. Nur in seltenen Fällen findet sich keine Ursache. Dann kann das Läsionsmuster helfen, zumindest zwischen embolischem und thrombotischem Ereignis zu unterscheiden.

In this third edition the secondary prevention of stroke will be discussed. After the acute phase in which recanalization of an occluded brain artery is in the focus, the risks for a recurrent stroke have to be minimized and rehabilitation should be started. A systematic workup, an extended evaluation of (non-) modifiable risk factors and the clinical-radiological findings are the source of an effective preventive therapy. Risk assessment of the major risk factors such as arterial hypertension, atrial fibrillation, diabetes and dyslipidemia is established. The obstructive sleep apnea syndrome and the complex atheromatosis with a complex structure are independent risk factors for stroke. The search for an etiology is usually a definition of probabilities. The most probable cause of stroke is assumed.

Abstract

In dieser dritten Ausgabe über den Schlaganfall wird die Sekundärprävention besprochen. Nach der Akutphase mit ihren Massnahmen zur Wiedereröffnung eines verschlossenen Hirngefässes schenkt man der Prävention eines erneuten Schlaganfalls und wenn möglich der Frührehabilitation die volle Aufmerksamkeit. Aus der Perspektive des Neurologen ist eine systematische Diagnostik, eine erweiterte Abklärung der (nicht-)modifizierbaren Risikofaktoren und eine mit der Klinik und Bildgebung integrierte präventive Therapie dringend erforderlich. Neben der optimalen Einstellung der wichtigen therapierbaren Risikofaktoren wie arterielle Hypertonie, Vorhofflimmern, Diabetes mellitus und Dyslipidämie sind auch die Behandlung des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms und komplexer Atheromatosen (komplexe Plaque der Aorta >4 mm [1]) als eigenständige Risikofaktoren erwiesen. Die Suche nach der Ätiologie geht meist nach der Definition der Wahrscheinlichkeit verschiedener Ursachen. Die wahrscheinlichste wird dann als Ursache angenommen. Nur in seltenen Fällen findet sich keine Ursache. Dann kann das Läsionsmuster helfen, zumindest zwischen embolischem und thrombotischem Ereignis zu unterscheiden.

In this third edition the secondary prevention of stroke will be discussed. After the acute phase in which recanalization of an occluded brain artery is in the focus, the risks for a recurrent stroke have to be minimized and rehabilitation should be started. A systematic workup, an extended evaluation of (non-) modifiable risk factors and the clinical-radiological findings are the source of an effective preventive therapy. Risk assessment of the major risk factors such as arterial hypertension, atrial fibrillation, diabetes and dyslipidemia is established. The obstructive sleep apnea syndrome and the complex atheromatosis with a complex structure are independent risk factors for stroke. The search for an etiology is usually a definition of probabilities. The most probable cause of stroke is assumed.

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Neurology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:25 May 2016
Deposited On:21 Nov 2016 11:33
Last Modified:02 Feb 2018 10:43
Publisher:Hogrefe Verlag
ISSN:1661-8157
OA Status:Closed
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/1661-8157/a002365
PubMed ID:27223418

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