Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Effekte des Calcularis-Trainings. Teil 1: Domänen-spezifische Veränderungen


Kohn, Juliane; Rauscher, Larissa; Käser, Tanja; Kucian, Karin; McCaskey, Ursina; Esser, Günter; von Aster, Michael (2017). Effekte des Calcularis-Trainings. Teil 1: Domänen-spezifische Veränderungen. Lernen und Lernstörungen, 6(2):51-63.

Abstract

Ziel der Studie ist die Überprüfung der unmittelbaren und längerfristigen Effekte eines computerisierten Trainings zur Mengen- und Zahlenrepräsentation sowie zum Rechnen (Calcularis). 68 rechenschwache Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren wurden zufällig einer von drei Studienbedingungen (Calcularis-, Wartekontroll-, nicht-mathematikbezogene Kontrolltrainingsgruppe) zugeordnet. Die Kinder trainierten an fünf Tagen in der Woche, jeweils 20 Minuten, über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen. Die Ergebnisse unmittelbar nach dem Training zeigten einen bedeutsamen Leistungszuwachs der Calcularis-Gruppe (CG) in der Subtraktion und der Zahlenraumvorstellung, welcher bei moderaten bis hohen Effektstärken größer als in den beiden Vergleichsgruppen war. Fünf Monate nach Abschluss des Trainings zeigten sich ein stabiles Leistungsniveau in der CG in den rechnerischen Leistungen und Verbesserungen in der Zahlenraumvorstellung. Gleichzeitig holte die Kontrolltrainingsgruppe (KTG) in ihren rechnerischen Leistungen auf, so dass sich keine längerfristige Überlegenheit des Calcularis-Trainings in diesem Bereich mehr zeigte. Diskutiert werden die Notwendigkeit eines längeren Trainingsintervalls, um die unmittelbaren Leistungsverbesserungen längerfristig zu stabilisieren und auszubauen sowie besondere Stichprobenmerkmale und Erwartungseffekte als Gründe für die Leistungsverbesserungen in der KTG.

Abstract

Ziel der Studie ist die Überprüfung der unmittelbaren und längerfristigen Effekte eines computerisierten Trainings zur Mengen- und Zahlenrepräsentation sowie zum Rechnen (Calcularis). 68 rechenschwache Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren wurden zufällig einer von drei Studienbedingungen (Calcularis-, Wartekontroll-, nicht-mathematikbezogene Kontrolltrainingsgruppe) zugeordnet. Die Kinder trainierten an fünf Tagen in der Woche, jeweils 20 Minuten, über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen. Die Ergebnisse unmittelbar nach dem Training zeigten einen bedeutsamen Leistungszuwachs der Calcularis-Gruppe (CG) in der Subtraktion und der Zahlenraumvorstellung, welcher bei moderaten bis hohen Effektstärken größer als in den beiden Vergleichsgruppen war. Fünf Monate nach Abschluss des Trainings zeigten sich ein stabiles Leistungsniveau in der CG in den rechnerischen Leistungen und Verbesserungen in der Zahlenraumvorstellung. Gleichzeitig holte die Kontrolltrainingsgruppe (KTG) in ihren rechnerischen Leistungen auf, so dass sich keine längerfristige Überlegenheit des Calcularis-Trainings in diesem Bereich mehr zeigte. Diskutiert werden die Notwendigkeit eines längeren Trainingsintervalls, um die unmittelbaren Leistungsverbesserungen längerfristig zu stabilisieren und auszubauen sowie besondere Stichprobenmerkmale und Erwartungseffekte als Gründe für die Leistungsverbesserungen in der KTG.

Statistics

Altmetrics

Downloads

0 downloads since deposited on 24 Jul 2017
0 downloads since 12 months

Additional indexing

Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Children's Hospital Zurich > Medical Clinic
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2017
Deposited On:24 Jul 2017 15:13
Last Modified:24 Jul 2017 15:13
Publisher:Hogrefe Verlag
ISSN:2235-0977
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/2235-0977/a000166

Download

Preview Icon on Download
Content: Published Version
Filetype: PDF - Registered users only
Size: 1MB
View at publisher

TrendTerms

TrendTerms displays relevant terms of the abstract of this publication and related documents on a map. The terms and their relations were extracted from ZORA using word statistics. Their timelines are taken from ZORA as well. The bubble size of a term is proportional to the number of documents where the term occurs. Red, orange, yellow and green colors are used for terms that occur in the current document; red indicates high interlinkedness of a term with other terms, orange, yellow and green decreasing interlinkedness. Blue is used for terms that have a relation with the terms in this document, but occur in other documents.
You can navigate and zoom the map. Mouse-hovering a term displays its timeline, clicking it yields the associated documents.

Author Collaborations