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Frühe Götterdarstellungen in Mesopotamien


Braun-Holzinger, Eva Andrea (2013). Frühe Götterdarstellungen in Mesopotamien. Fribourg / Göttingen: Academic Press / Vandenhoeck & Ruprecht.

Abstract

Ausgangspunkt dieser Abhandlung sind die auf Grund ihrer Hörnerkrone sicher erkennbaren Götter der jüngeren frühdynastischen Zeit. Vorläufer dieser Götterdarstellungen im älteren Bildrepertoire zu identifizieren ist schwierig, da eine Abgrenzung gegenüber menschlichen Darstellungen kaum mit Sicherheit vorzunehmen ist. Ob Bankett- und Kampfszenen ‚mythologisch‘ zu deuten sind, ist eine viel diskutierte Frage, der hier nachgegangen wird. Auch bisherige Deutungen der Tierkampfszenen mit ihren Mischwesen und sogenannten Helden, die oft mit Göttern in Zusammenhang gebracht werden, werden kritisch betrachtet. Es zeigt sich, daß mythologische und kultische Szenen, in denen Götter eine Rolle spielen können, vor der späten frühdynastischen Zeit zumindest in der erhaltenen Kleinkunst fehlen. Erst dann wird das Verhältnis der Menschen zu den Göttern, wie der Kult es schon lange vorgab, auch ins Bild umgesetzt. Die zahlreichen Siegel unterschiedlichster Qualität belegen, daß dies kein Privileg der Eliten war, sondern weite Bevölkerungsschichten bildlich in Kontakt zu ihren Göttern traten.

Abstract

Ausgangspunkt dieser Abhandlung sind die auf Grund ihrer Hörnerkrone sicher erkennbaren Götter der jüngeren frühdynastischen Zeit. Vorläufer dieser Götterdarstellungen im älteren Bildrepertoire zu identifizieren ist schwierig, da eine Abgrenzung gegenüber menschlichen Darstellungen kaum mit Sicherheit vorzunehmen ist. Ob Bankett- und Kampfszenen ‚mythologisch‘ zu deuten sind, ist eine viel diskutierte Frage, der hier nachgegangen wird. Auch bisherige Deutungen der Tierkampfszenen mit ihren Mischwesen und sogenannten Helden, die oft mit Göttern in Zusammenhang gebracht werden, werden kritisch betrachtet. Es zeigt sich, daß mythologische und kultische Szenen, in denen Götter eine Rolle spielen können, vor der späten frühdynastischen Zeit zumindest in der erhaltenen Kleinkunst fehlen. Erst dann wird das Verhältnis der Menschen zu den Göttern, wie der Kult es schon lange vorgab, auch ins Bild umgesetzt. Die zahlreichen Siegel unterschiedlichster Qualität belegen, daß dies kein Privileg der Eliten war, sondern weite Bevölkerungsschichten bildlich in Kontakt zu ihren Göttern traten.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:Special Collections > Orbis Biblicus et Orientalis
Dewey Decimal Classification:200 Religion
290 Other religions
930 History of ancient world (to ca. 499)
Language:German
Date:2013
Deposited On:16 Feb 2017 13:25
Last Modified:28 Apr 2017 07:46
Publisher:Academic Press / Vandenhoeck & Ruprecht
Series Name:Orbis Biblicus et Orientalis
Volume:261
Number of Pages:238
ISBN:978-3-7278-1744-1
Related URLs:http://www.zora.uzh.ch/54117/

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Language: German
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