Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Nachweis des Therapieerfolgs bei funktionellen Stimmstörungen


Brockmann-Bauser, Meike (2016). Nachweis des Therapieerfolgs bei funktionellen Stimmstörungen. Forum Logopädie, (30):6-30.

Abstract

Ein Drittel aller Stimmpatienten an spezialisierten Kliniken weisen eine funktionelle Stimmstörung auf. Diese ist unter anderem durch eine Veränderung der Stimmqualität, der Tonhöhe und Lautstärke beim Sprechen, eine verminderte stimmliche Belastbarkeit oder eine beeinträchtigte stimmbezogene Lebensqualität charakterisiert. Da zur Diagnosestellung organische und neurogene Ursachen sicher ausgeschlossen sein müssen und funktionelle Veränderungen nur bedingt mit laryngoskopischen Untersuchungen nachweisbar sind, sind bei diesen Patienten die subjektive Selbsteinschätzung sowie die perzeptive und die instrumentelle akustische Untersuchung zur Beurteilung der Stimmfunktion entscheidend. Studien weisen nach, dass bei Patienten mit funktionellen Stimmstörungen subjektive und perzeptive Befunde nach einer Stimmübungstherapie signifikant verbessert sind. Auch die Sprechmelodie kann sich nachweislich vergrößern. Mittels Voice Handicap Index, der RBH- bzw. GRBAS-Skala sowie Messungen der Mittleren Sprechstimmlage und Sprechmelodie kann in der logopädischen Praxis eine Veränderung der Stimmfunktion und somit auch ein Therapieerfolg bei Patienten mit funktionellen Stimmstörungen nachgewiesen werden. Schlüsselwörter: Stimme – Stimmstörungen – funktionelle Dysphonie – Diagnostik – Stimmtherapie

Abstract

Ein Drittel aller Stimmpatienten an spezialisierten Kliniken weisen eine funktionelle Stimmstörung auf. Diese ist unter anderem durch eine Veränderung der Stimmqualität, der Tonhöhe und Lautstärke beim Sprechen, eine verminderte stimmliche Belastbarkeit oder eine beeinträchtigte stimmbezogene Lebensqualität charakterisiert. Da zur Diagnosestellung organische und neurogene Ursachen sicher ausgeschlossen sein müssen und funktionelle Veränderungen nur bedingt mit laryngoskopischen Untersuchungen nachweisbar sind, sind bei diesen Patienten die subjektive Selbsteinschätzung sowie die perzeptive und die instrumentelle akustische Untersuchung zur Beurteilung der Stimmfunktion entscheidend. Studien weisen nach, dass bei Patienten mit funktionellen Stimmstörungen subjektive und perzeptive Befunde nach einer Stimmübungstherapie signifikant verbessert sind. Auch die Sprechmelodie kann sich nachweislich vergrößern. Mittels Voice Handicap Index, der RBH- bzw. GRBAS-Skala sowie Messungen der Mittleren Sprechstimmlage und Sprechmelodie kann in der logopädischen Praxis eine Veränderung der Stimmfunktion und somit auch ein Therapieerfolg bei Patienten mit funktionellen Stimmstörungen nachgewiesen werden. Schlüsselwörter: Stimme – Stimmstörungen – funktionelle Dysphonie – Diagnostik – Stimmtherapie

Statistics

Altmetrics

Downloads

0 downloads since deposited on 24 Mar 2017
0 downloads since 12 months

Additional indexing

Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Otorhinolaryngology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Uncontrolled Keywords:Stimme – Stimmstörungen – funktionelle Dysphonie – Diagnostik – Stimmtherapie
Language:German
Date:4 July 2016
Deposited On:24 Mar 2017 08:43
Last Modified:25 Mar 2017 08:41
Publisher:Schulz-Kirchner
ISSN:0932-0547
Publisher DOI:https://doi.org/10.2443/skv-s-2016-53020160402

Download