Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Einfluss des Zinnchloridgehaltes in einer AmF/NaF-Lösung auf den Schmelzabtrag unter milden Erosionsbedingungen


Baier, Michelle. Einfluss des Zinnchloridgehaltes in einer AmF/NaF-Lösung auf den Schmelzabtrag unter milden Erosionsbedingungen. 2016, University of Zurich, Faculty of Medicine.

Abstract

Ziel: Ziel dieser In-vitro-Untersuchung war es, das antierosive Potential verschiedener Fluoridspüllösungen bei unterschiedlich häufigen milden Erosionen (pH 4) zu bestimmen.
Material und Methode: Aus 24 Rinderzähnen wurden je drei Schmelzproben (A - C der Zähne 1 - 12 und D - F der Zähne 13 - 24) hergestellt. Anschliessend wurden die Proben der Zähne 1 - 12 auf die Gruppen 1 (Proben A) - 3 (Proben C) und die Proben der Zähne 13 - 24 auf die Gruppen 4 (Proben D) - 6 (Proben F) aufgeteilt und markiert. Für jede Probe wurde mittels Profilometrie ein Ausgangsprofil (Sollprofil) aufgezeichnet. Die Proben der Gruppen 1 - 3 wurden dann über 12 h hinweg 6 x 2 min und die Proben der Gruppen 4 - 6 9 x 2 min mit Salzsäure (pH 4) erodiert. Eine Stunde vor der ersten und eine Stunde nach der letzten Erosion wurden die Proben für 10 s mit gleichmässigem Druck (2.5 N) gebürstet. Anschliessend wurden die Proben der Gruppen 2 und 5 mit einer zinnchloridhaltigen AmF/NaF-Lösung (Elmex Erosionsschutz), die Proben der Gruppen 3 und 6 mit einer Lösung behandelt, die mit Ausnahme des Zinnchlorids identisch mit Elmex Erosionsschutz zusammengesetzt war (zinnchloridfreie AmF/NaFLösung (experimentell)), 1 min lang behandelt. Die Gruppen 1 und 4 dienten als Kontrollgruppen und wurden nicht behandelt. Anschliessend folgte ein 12 stündiger Remineralisationszyklus in künstlichem Speichel. Nach 10 Tagen dieses De- und Remineralisationszyklus inkl. Bürstenabrasion wurden erneut die Oberflächenprofile der Proben aufgezeichnet und anschliessend mit den Ausgansprofilen verglichen. Zur statistischen Auswertung wurden die Mittelwerte der Substanzabträge der normalverteilten Daten nach 10 Tagen De- und Remineralisationszyklus berechnet und mittels ANOVA und Post-hoc Test verglichen (p < 0.05).
Ergebnis: Innerhalb der einzelnen Erosionsyzyklen (6 x 2 min bzw. 9 x 2 min Erosion/Tag) wiesen die Gruppen 2 und 5 (Elmex Erosionsschutz) den geringsten Substanzabtrag auf (0.11 ± 0.05 μm bzw. 0.11 ± 0.09 μm). Die Abträge bei der Kontrollgruppe (0.28 ± 0.10 μm bzw. 0.57 ± 0.27 μm) wie auch bei den Gruppen 3 und 6 (zinnchloridfreie AmF/NaF-Lösung) (0.80 ± 0.06 μm bzw. 1.15 ± 0.10 μm) waren signifikant grösser.
Schlussfolgerung: Elmex Erosionsschutz kann erfolgreich zur Prävention von Erosionen bei unterschiedlich häufigen milden Erosionen eingesetzt werden. Eine zinnchloridfreie Fluoridspüllösung (AmF/NaF) zeigte diese Schutzwirkung nicht.

Abstract

Ziel: Ziel dieser In-vitro-Untersuchung war es, das antierosive Potential verschiedener Fluoridspüllösungen bei unterschiedlich häufigen milden Erosionen (pH 4) zu bestimmen.
Material und Methode: Aus 24 Rinderzähnen wurden je drei Schmelzproben (A - C der Zähne 1 - 12 und D - F der Zähne 13 - 24) hergestellt. Anschliessend wurden die Proben der Zähne 1 - 12 auf die Gruppen 1 (Proben A) - 3 (Proben C) und die Proben der Zähne 13 - 24 auf die Gruppen 4 (Proben D) - 6 (Proben F) aufgeteilt und markiert. Für jede Probe wurde mittels Profilometrie ein Ausgangsprofil (Sollprofil) aufgezeichnet. Die Proben der Gruppen 1 - 3 wurden dann über 12 h hinweg 6 x 2 min und die Proben der Gruppen 4 - 6 9 x 2 min mit Salzsäure (pH 4) erodiert. Eine Stunde vor der ersten und eine Stunde nach der letzten Erosion wurden die Proben für 10 s mit gleichmässigem Druck (2.5 N) gebürstet. Anschliessend wurden die Proben der Gruppen 2 und 5 mit einer zinnchloridhaltigen AmF/NaF-Lösung (Elmex Erosionsschutz), die Proben der Gruppen 3 und 6 mit einer Lösung behandelt, die mit Ausnahme des Zinnchlorids identisch mit Elmex Erosionsschutz zusammengesetzt war (zinnchloridfreie AmF/NaFLösung (experimentell)), 1 min lang behandelt. Die Gruppen 1 und 4 dienten als Kontrollgruppen und wurden nicht behandelt. Anschliessend folgte ein 12 stündiger Remineralisationszyklus in künstlichem Speichel. Nach 10 Tagen dieses De- und Remineralisationszyklus inkl. Bürstenabrasion wurden erneut die Oberflächenprofile der Proben aufgezeichnet und anschliessend mit den Ausgansprofilen verglichen. Zur statistischen Auswertung wurden die Mittelwerte der Substanzabträge der normalverteilten Daten nach 10 Tagen De- und Remineralisationszyklus berechnet und mittels ANOVA und Post-hoc Test verglichen (p < 0.05).
Ergebnis: Innerhalb der einzelnen Erosionsyzyklen (6 x 2 min bzw. 9 x 2 min Erosion/Tag) wiesen die Gruppen 2 und 5 (Elmex Erosionsschutz) den geringsten Substanzabtrag auf (0.11 ± 0.05 μm bzw. 0.11 ± 0.09 μm). Die Abträge bei der Kontrollgruppe (0.28 ± 0.10 μm bzw. 0.57 ± 0.27 μm) wie auch bei den Gruppen 3 und 6 (zinnchloridfreie AmF/NaF-Lösung) (0.80 ± 0.06 μm bzw. 1.15 ± 0.10 μm) waren signifikant grösser.
Schlussfolgerung: Elmex Erosionsschutz kann erfolgreich zur Prävention von Erosionen bei unterschiedlich häufigen milden Erosionen eingesetzt werden. Eine zinnchloridfreie Fluoridspüllösung (AmF/NaF) zeigte diese Schutzwirkung nicht.

Statistics

Downloads

11 downloads since deposited on 13 Jun 2017
11 downloads since 12 months
Detailed statistics

Additional indexing

Item Type:Dissertation
Referees:Attin Thomas, Wegehaupt Florian J
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Center for Dental Medicine > Clinic for Preventive Dentistry, Periodontology and Cariology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2016
Deposited On:13 Jun 2017 12:35
Last Modified:14 Jun 2017 11:07

Download

Preview Icon on Download
Preview
Content: Published Version
Filetype: PDF
Size: 606kB