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Insomnie – ein Symptom mit multifaktorieller Genese


Rauen, Katrin; Weidt, Steffi (2017). Insomnie – ein Symptom mit multifaktorieller Genese. Praxis, 106(13):715-721.

Abstract

Insomnien sind ein klinisch relevantes Symptom und betreffen bis zu 30 % der Allgemeinbevölkerung. 80 % der Betroffenen leiden bereits chronisch an der Schlafstörung, bevor eine suffiziente Diagnostik oder Therapie eingeleitet wird. Die Diagnostik primärer und sekundärer Insomnien kann durch schlafspezifische Anamnesefragen und die hier dargestellte Stufendiagnostik hausärztlich erfolgen, die Früherkennung verbessern und eine fachärztliche Weiterbehandlung rechtzeitig initiieren. Spezielle neurologisch bedingte Schlafstörungen nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma und bei neurodegenerativen Erkrankungen werden erläutert, da sie häufig unzureichend erkannt und behandelt werden. Zusammenfassend kann die hausärztliche Früherkennung primärer und sekundärer Insomnien die Chronifizierung sowie das Risiko für zerebrovaskuläre, metabolische, psychiatrische oder andere Folgeerkrankungen reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

Abstract

Insomnien sind ein klinisch relevantes Symptom und betreffen bis zu 30 % der Allgemeinbevölkerung. 80 % der Betroffenen leiden bereits chronisch an der Schlafstörung, bevor eine suffiziente Diagnostik oder Therapie eingeleitet wird. Die Diagnostik primärer und sekundärer Insomnien kann durch schlafspezifische Anamnesefragen und die hier dargestellte Stufendiagnostik hausärztlich erfolgen, die Früherkennung verbessern und eine fachärztliche Weiterbehandlung rechtzeitig initiieren. Spezielle neurologisch bedingte Schlafstörungen nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma und bei neurodegenerativen Erkrankungen werden erläutert, da sie häufig unzureichend erkannt und behandelt werden. Zusammenfassend kann die hausärztliche Früherkennung primärer und sekundärer Insomnien die Chronifizierung sowie das Risiko für zerebrovaskuläre, metabolische, psychiatrische oder andere Folgeerkrankungen reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Psychiatry and Psychotherapy
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:English
Date:2017
Deposited On:28 Aug 2017 12:53
Last Modified:28 Aug 2017 12:53
Publisher:Hogrefe Verlag
ISSN:1661-8157
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/1661-8157/a002707
PubMed ID:2863539

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