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Radio und Fernsehen - Newssendungen und Webangebote


Udris, Linards; Hauser, Lucie (2017). Radio und Fernsehen - Newssendungen und Webangebote. In: fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft/UZH. Qualität der Medien. Schweiz – Suisse – Svizzera. Jahrbuch 2017. Basel: Schwabe, 79-98.

Abstract

Der Schweizer Rundfunkmarkt wird im Zuge des digitalen Strukturwandels der Öffentlichkeit zunehmend unübersichtlich, weil immer mehr Akteure auftreten. Die Beziehungen zwischen Rundfunkproduzenten, Telekomanbietern, Streaming-Diensten und globalen Intermediären wie Facebook sind komplex und unsicher. In
einigen Fällen treten sie sich als Konkurrenten gegenüber, in anderen schmieden sie Allianzen. Die medienpolitische
Debatte bleibt vor diesem Hintergrund und vor dem Hintergrund der bevorstehenden «No-Billag-Initiative», die die Rundfunkgebühren ganz abschaffen will, sehr virulent. Obwohl mehrere Vorstösse auf die Grösse der SRG SSR und deren Service-public-Leistungen zielen, verbuchen die Kritiker der SRG SSR noch wenige politische Erfolge. Der Publikumsmarkt, der sich in den Onlinebereich verschiebt, bleibt umkämpft. Rundfunkanbieter haben weiterhin Mühe, mit ihren digitalen Kanälen ähnlich erfolgreich zu sein wie in der traditionellen Nutzung. Die Informationsangebote der SRG SSR können sich online aber besser behaupten als jene der privaten Rundfunkanbieter. Die Qualitätsunterschiede zwischen den Informationssendungen des öffentlichen und privaten Rundfunks akzentuieren sich 2016 noch mehr.

Abstract

Der Schweizer Rundfunkmarkt wird im Zuge des digitalen Strukturwandels der Öffentlichkeit zunehmend unübersichtlich, weil immer mehr Akteure auftreten. Die Beziehungen zwischen Rundfunkproduzenten, Telekomanbietern, Streaming-Diensten und globalen Intermediären wie Facebook sind komplex und unsicher. In
einigen Fällen treten sie sich als Konkurrenten gegenüber, in anderen schmieden sie Allianzen. Die medienpolitische
Debatte bleibt vor diesem Hintergrund und vor dem Hintergrund der bevorstehenden «No-Billag-Initiative», die die Rundfunkgebühren ganz abschaffen will, sehr virulent. Obwohl mehrere Vorstösse auf die Grösse der SRG SSR und deren Service-public-Leistungen zielen, verbuchen die Kritiker der SRG SSR noch wenige politische Erfolge. Der Publikumsmarkt, der sich in den Onlinebereich verschiebt, bleibt umkämpft. Rundfunkanbieter haben weiterhin Mühe, mit ihren digitalen Kanälen ähnlich erfolgreich zu sein wie in der traditionellen Nutzung. Die Informationsangebote der SRG SSR können sich online aber besser behaupten als jene der privaten Rundfunkanbieter. Die Qualitätsunterschiede zwischen den Informationssendungen des öffentlichen und privaten Rundfunks akzentuieren sich 2016 noch mehr.

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Item Type:Book Section, not_refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Sociology
06 Faculty of Arts > Department of Communication and Media Research
06 Faculty of Arts > Institute for Research on the Public Sphere and Society
Dewey Decimal Classification:300 Social sciences, sociology & anthropology
Language:German
Date:23 October 2017
Deposited On:02 Feb 2018 12:09
Last Modified:19 Mar 2018 10:16
Publisher:Schwabe
ISBN:978-3-7965-3695-3
Additional Information:Herausgegeben vom fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft/Universität Zürich im Auftrag der Kurt Imhof Stiftung für Medienqualität, Zürich
OA Status:Green

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