Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Einleitende Überlegungen


Eigler, Ulrich (2017). Einleitende Überlegungen. In: Eigler, Ulrich; Cardelle de Hartmann, Carmen. Latein am Rhein : Zur Kulturtopographie und Literaturgeographie eines europäischen Stromes. Berlin: De Gruyter, VII-XX.

Abstract

Der Rhein und seine angrenzenden Städte und Landschaften blühten als Landschaft einer über lange Jahrhunderte verfassten lateinischen Literatur. Die im Band versammelten Aufsätze zeigen den Rhein als Kommunikations-Achse enormer Dynamik, die die Schweiz und den Niederrhein als Literaturlandschaft, Wirtschaftsraum sowie Schul- und Universitätsregion eng verband. Es werden Wandlungsprozesse aufgezeigt, denen die Topoi der Rheinbeschreibung unterworfen waren: von Topoi, die in der antiken Tradition verwurzelt waren, zu denjenigen, die von ihr Abstand nahmen, um den deutschen Charakter des Rheins auch literarisch zu dokumentieren. Als Grenze zwischen Deutschland und Frankreich diente der Rhein zugleich zum poetischen Ausdruck von Gemeinsamkeit und Verschiedenheit. Gerade die in dieser Tradition stehenden Dichtungen veranschaulichen nicht nur die Bruchlinien des zwischen Universalität und beginnenden nationalen Strömungen oszillierenden europäischen Humanismus, sondern auch die vielfältigen kulturellen Gemeinsamkeiten. Diese liegen v.a. in der Bewahrung einer lateinischen Tradition, die erst im 19. Jh. ihr Ende findet. Weitere Themen sind der Rhein als ‚Schulregion‛ und als Raum der Zirkulation von Drucken und Handschriften.

Abstract

Der Rhein und seine angrenzenden Städte und Landschaften blühten als Landschaft einer über lange Jahrhunderte verfassten lateinischen Literatur. Die im Band versammelten Aufsätze zeigen den Rhein als Kommunikations-Achse enormer Dynamik, die die Schweiz und den Niederrhein als Literaturlandschaft, Wirtschaftsraum sowie Schul- und Universitätsregion eng verband. Es werden Wandlungsprozesse aufgezeigt, denen die Topoi der Rheinbeschreibung unterworfen waren: von Topoi, die in der antiken Tradition verwurzelt waren, zu denjenigen, die von ihr Abstand nahmen, um den deutschen Charakter des Rheins auch literarisch zu dokumentieren. Als Grenze zwischen Deutschland und Frankreich diente der Rhein zugleich zum poetischen Ausdruck von Gemeinsamkeit und Verschiedenheit. Gerade die in dieser Tradition stehenden Dichtungen veranschaulichen nicht nur die Bruchlinien des zwischen Universalität und beginnenden nationalen Strömungen oszillierenden europäischen Humanismus, sondern auch die vielfältigen kulturellen Gemeinsamkeiten. Diese liegen v.a. in der Bewahrung einer lateinischen Tradition, die erst im 19. Jh. ihr Ende findet. Weitere Themen sind der Rhein als ‚Schulregion‛ und als Raum der Zirkulation von Drucken und Handschriften.

Statistics

Citations

Dimensions.ai Metrics

Altmetrics

Downloads

0 downloads since deposited on 14 Feb 2018
0 downloads since 12 months

Additional indexing

Item Type:Book Section, refereed, further contribution
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Department of Greek and Latin Philology
Dewey Decimal Classification:470 Latin & Italic languages
480 Classical & modern Greek languages
Language:German
Date:31 October 2017
Deposited On:14 Feb 2018 10:00
Last Modified:19 Feb 2018 11:06
Publisher:De Gruyter
Number:213
ISBN:978-3-11-040016-8
OA Status:Closed
Free access at:Publisher DOI. An embargo period may apply.
Publisher DOI:https://doi.org/10.1515/9783110400281-203
Related URLs:https://www.recherche-portal.ch/ZAD:default_scope:ebi01_prod011059690 (Library Catalogue)

Download

Content: Published Version
Filetype: PDF - Registered users only until 1 October 2018
Size: 144kB
View at publisher
Embargo till: 2018-10-01
Get full-text in a library