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Hellenismus und Judentum: Vier Studien zu Daniel 7 und zur Religionsnot unter Antiochus IV


Keel, Othmar; Staub, Urs (2000). Hellenismus und Judentum: Vier Studien zu Daniel 7 und zur Religionsnot unter Antiochus IV. Freiburg, Switzerland / Göttingen, Germany: Universitätsverlag / Vandenhoeck & Ruprecht.

Abstract

Die vier Studien weisen hellenistische Einflüsse auf judäische Texte und Ereignisse des 2. Jh. v. Chr. nach, bei denen bisher kaum solche vermutet wurden.
In den konzentrisch organisierten Kapiteln Daniel 2-7 spielt in den Kernkapiteln 4-5 und im berühmten Kapitel 7 der Gegensatz "Mensch - Tier" eine zentrale Rolle. Die Thematik ist nicht altorientalisch, sondern entstammt der aristotelischen und stoischen Philosophie.
Die zweite Studie weist nach, dass das Modell des geheimnisvollen vierten Tiers in Daniel 7 der seleukidische Kriegselefant ist. Die dritte Studie will aufzeigen, dass die Straf- und Reformmassnahmen Antiochus' IV. von der hellenistischen Idee der zwei Gesichter des Judentums inspiriert war, einem bewunderten (Monotheismus, Bildlosigkeit) und einem verachteten (Speisetabus, Beschneidung). Sie wollte das beseitigen, was sie als Depravation betrachtete. Der berühmte "Greuel der Verwüstung" hat nichts mit Baal Schamem zu tun, sondern evoziert die vom Judentum perhorreszierten Schweineopfer.
Die vierte Studie demonstriert, dass 1 Makk 2 nichts mit der Ereignisgeschichte zu tun hat, sehr viel aber mit der Rechtfertigung problematischer Positionen der hasmonäischen Bewegung.

Abstract

Die vier Studien weisen hellenistische Einflüsse auf judäische Texte und Ereignisse des 2. Jh. v. Chr. nach, bei denen bisher kaum solche vermutet wurden.
In den konzentrisch organisierten Kapiteln Daniel 2-7 spielt in den Kernkapiteln 4-5 und im berühmten Kapitel 7 der Gegensatz "Mensch - Tier" eine zentrale Rolle. Die Thematik ist nicht altorientalisch, sondern entstammt der aristotelischen und stoischen Philosophie.
Die zweite Studie weist nach, dass das Modell des geheimnisvollen vierten Tiers in Daniel 7 der seleukidische Kriegselefant ist. Die dritte Studie will aufzeigen, dass die Straf- und Reformmassnahmen Antiochus' IV. von der hellenistischen Idee der zwei Gesichter des Judentums inspiriert war, einem bewunderten (Monotheismus, Bildlosigkeit) und einem verachteten (Speisetabus, Beschneidung). Sie wollte das beseitigen, was sie als Depravation betrachtete. Der berühmte "Greuel der Verwüstung" hat nichts mit Baal Schamem zu tun, sondern evoziert die vom Judentum perhorreszierten Schweineopfer.
Die vierte Studie demonstriert, dass 1 Makk 2 nichts mit der Ereignisgeschichte zu tun hat, sehr viel aber mit der Rechtfertigung problematischer Positionen der hasmonäischen Bewegung.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:Special Collections > Orbis Biblicus et Orientalis
Dewey Decimal Classification:200 Religion
290 Other religions
930 History of ancient world (to ca. 499)
Language:German
Date:2000
Deposited On:03 Apr 2018 12:28
Last Modified:13 Apr 2018 11:52
Publisher:Universitätsverlag / Vandenhoeck & Ruprecht
Series Name:Orbis Biblicus et Orientalis
Volume:178
Number of Pages:147
ISBN:3-7278-1321-0
Additional Information:Digitalisat erstellt durch Florian Lippke, Departement für Biblische Studien, Universität Freiburg Schweiz
OA Status:Green
Related URLs:http://www.zora.uzh.ch/id/eprint/54117/

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Language: German
Filetype: PDF
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