Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Optimierung der Fissurenversiegelung


Kersten, S; Lutz, F; Schüpbach, P (2000). Optimierung der Fissurenversiegelung. Schweizer Monatsschrift für Zahnmedizin SMfZ, 110(11):1178-1188.

Abstract

Die Fissurenversiegelung stellt eine noninvasive präventive Massnahme dar, die die Entstehung von Karies in Fissuren und Grübchen verhindern kann. Das Ziel der vorliegenden Invitro- Studie war die Untersuchung der Penetrationstiefe eines ungefüllten Versiegelungsmaterials in die Fissur und in die konditionierte Schmelzoberfläche bei unterschiedlicher operativer Technik. Anhand von Schliffpräparaten wurde die Penetrationstiefe in die Fissur lichtmikroskopisch bestimmt und in Relation zur definierten Fissurentiefe gesetzt. Die Adhäsionszone zwischen konditioniertem Schmelz und Versiegler wurde im konfokalen Lasermikroskop qualitativ beurteilt und die Anteile unterschiedlicher Güte vermessen. Das Abwarten einer Penetrationszeit, die Intensivierung des Ätzvorganges mit Ultraschall und die Unterstützung des Trockenvorgangs mit Aceton zeigten einen positiven Effekt auf die Penetrationstiefe des Versiegelungsmaterials in die Fissur und in den konditionierten Schmelz. Die Kombination dieser Methoden verbessert die Fissurenversiegelung signifikant. Um die klinische Qualität der Fissurenversiegelungen zu steigern, sind die beschriebenen Massnahmen sinnvoll und zudem klinisch einfach durchzuführen.

Abstract

Die Fissurenversiegelung stellt eine noninvasive präventive Massnahme dar, die die Entstehung von Karies in Fissuren und Grübchen verhindern kann. Das Ziel der vorliegenden Invitro- Studie war die Untersuchung der Penetrationstiefe eines ungefüllten Versiegelungsmaterials in die Fissur und in die konditionierte Schmelzoberfläche bei unterschiedlicher operativer Technik. Anhand von Schliffpräparaten wurde die Penetrationstiefe in die Fissur lichtmikroskopisch bestimmt und in Relation zur definierten Fissurentiefe gesetzt. Die Adhäsionszone zwischen konditioniertem Schmelz und Versiegler wurde im konfokalen Lasermikroskop qualitativ beurteilt und die Anteile unterschiedlicher Güte vermessen. Das Abwarten einer Penetrationszeit, die Intensivierung des Ätzvorganges mit Ultraschall und die Unterstützung des Trockenvorgangs mit Aceton zeigten einen positiven Effekt auf die Penetrationstiefe des Versiegelungsmaterials in die Fissur und in den konditionierten Schmelz. Die Kombination dieser Methoden verbessert die Fissurenversiegelung signifikant. Um die klinische Qualität der Fissurenversiegelungen zu steigern, sind die beschriebenen Massnahmen sinnvoll und zudem klinisch einfach durchzuführen.

Statistics

Citations

Altmetrics

Downloads

251 downloads since deposited on 11 Feb 2008
28 downloads since 12 months
Detailed statistics

Additional indexing

Other titles:Optimization of fissure sealing. An in vitro study and its clinical relevance
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Center for Dental Medicine > Clinic for Preventive Dentistry, Periodontology and Cariology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2000
Deposited On:11 Feb 2008 12:24
Last Modified:05 Apr 2016 12:19
Publisher:Schweizerische Zahnärzte-Gesellschft
ISSN:0256-2855
Additional Information:Free full text article
PubMed ID:11143186

Download

Download PDF  'Optimierung der Fissurenversiegelung'.
Preview
Filetype: PDF
Size: 196kB