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Von der Kunst, den "Grünen Heinrich" zu lesen. Folge 1: "Eine gewisse Unförmlichkeit" - ein Roman, fast wie ein Brief


Groddeck, Wolfram (2008). Von der Kunst, den "Grünen Heinrich" zu lesen. Folge 1: "Eine gewisse Unförmlichkeit" - ein Roman, fast wie ein Brief. Schweizer Monatshefte, (960):50-53.

Abstract

1853 schrieb Gottfried Keller an einen Freund: « Ich habe gesehen und gestaunt, wie schlecht und unfähig die Produkte anderer Leute gelesen werden. » Trotz dieser essimistischen Einschätzung Kellers wurden beide Fassungen des « Grünen Heinrichs » die erste wurde 1854/ 55 publiziert, die zweite fünfundzwanzig Jahre später offenbar so gut und fähig gelesen, dass sie inzwischen zur Weltliteratur zählen. Von
der Kunst, Gottfried Keller zu lesen, handelt auch eine diesjährige Vorlesung am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Eine Auswahl der dort gehalten Vorträge, zu denen neben den Zürcher Dozenten auch auswärtige Gäste eingeladen sind, wird bis Ende des Jahres in einer überarbeiteten Version in den « Schweizer Monatsheften » publiziert werden. Die folgenden Überlegungen des Zürcher Germanisten
Wolfram Groddeck zur poetologischen Funktion der Briefe im « Grünen Heinrich » sind der Beginn.

Abstract

1853 schrieb Gottfried Keller an einen Freund: « Ich habe gesehen und gestaunt, wie schlecht und unfähig die Produkte anderer Leute gelesen werden. » Trotz dieser essimistischen Einschätzung Kellers wurden beide Fassungen des « Grünen Heinrichs » die erste wurde 1854/ 55 publiziert, die zweite fünfundzwanzig Jahre später offenbar so gut und fähig gelesen, dass sie inzwischen zur Weltliteratur zählen. Von
der Kunst, Gottfried Keller zu lesen, handelt auch eine diesjährige Vorlesung am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Eine Auswahl der dort gehalten Vorträge, zu denen neben den Zürcher Dozenten auch auswärtige Gäste eingeladen sind, wird bis Ende des Jahres in einer überarbeiteten Version in den « Schweizer Monatsheften » publiziert werden. Die folgenden Überlegungen des Zürcher Germanisten
Wolfram Groddeck zur poetologischen Funktion der Briefe im « Grünen Heinrich » sind der Beginn.

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Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of German Studies
Dewey Decimal Classification:430 German & related languages
Language:German
Date:April 2008
Deposited On:27 Feb 2009 07:29
Last Modified:05 Apr 2016 13:05
Publisher:Gesellschaft Schweizer Monatshefte
ISSN:0036-7400
Publisher DOI:https://doi.org/10.5169/seals-168020

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