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Sterilität/Infertilität - Ursachen und Abklärung


Imthurn, B; Maurer-Major, E; Stiller, R (2008). Sterilität/Infertilität - Ursachen und Abklärung. Praxis, 8(7):124-130.

Abstract

Einführung
Der unerfüllte Kinderwunsch, eine von der WHO anerkannte Krankheit, ist ein zu-nehmendes Problem in unserer Gesellschaft. Dies ist in erster Linie darauf zurückzu-führen, dass der Kinderwunsch in ein immer höheres Lebensalter verschoben wird. Die Frage, ob dabei auch Spermiogrammveränderungen eine Rolle spielen, ist zwar medienwirksam, wird aber in der Fachliteratur sehr kontrovers diskutiert.

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Erfolg von Sterilitätsbehandlungen massiv verbessert. Während sich die Schwangerschaftsraten in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts beispielsweise bei der In-Vitro-Fertilisationsbehandlung (IVF) noch im tiefen einstelligen Prozentbereich bewegten, kann heute an den guten Schweizer Zentren nachweisbar zwei von drei Paaren der Kinderwunsch erfüllt werden. Damit können sich diese Kliniken mit den Resultaten der besten europäischen Zentren messen. Und dies, obschon sich die Reproduktionsmedizin in der Schweiz einem der weltweit restriktivsten Gesetze, dem Fortpflanzungsmedizingesetz, unterwerfen muss.

Vor der Indikationsstellung einer Kinderwunschbehandlung muss eine sorgfältige, gelegentlich zeitaufwendige Abklärung durchgeführt werden. Nur dies erlaubt, dieje-nige Behandlung zu eruieren, welche die besten Aussichten auf Erfolg verspricht bei gleichzeitig geringstem Risiko für Mutter und Kind.

Das Vorgehen bei der Abklärung der Sterilität/Infertilität hat sich in den letzten Jahren verändert. Sie wurde nicht komplexer, sondern einfacher und strukturierter, so dass die Primärabklärung ohne weiteres vom gynäkologischen Grundversorger durchge-führt werden kann. Nachfolgend wird der aktuelle Wissenstand bezüglich Ursachen und Abklärung einer Sterilität/Infertilität beschrieben.


Abstract

Einführung
Der unerfüllte Kinderwunsch, eine von der WHO anerkannte Krankheit, ist ein zu-nehmendes Problem in unserer Gesellschaft. Dies ist in erster Linie darauf zurückzu-führen, dass der Kinderwunsch in ein immer höheres Lebensalter verschoben wird. Die Frage, ob dabei auch Spermiogrammveränderungen eine Rolle spielen, ist zwar medienwirksam, wird aber in der Fachliteratur sehr kontrovers diskutiert.

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Erfolg von Sterilitätsbehandlungen massiv verbessert. Während sich die Schwangerschaftsraten in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts beispielsweise bei der In-Vitro-Fertilisationsbehandlung (IVF) noch im tiefen einstelligen Prozentbereich bewegten, kann heute an den guten Schweizer Zentren nachweisbar zwei von drei Paaren der Kinderwunsch erfüllt werden. Damit können sich diese Kliniken mit den Resultaten der besten europäischen Zentren messen. Und dies, obschon sich die Reproduktionsmedizin in der Schweiz einem der weltweit restriktivsten Gesetze, dem Fortpflanzungsmedizingesetz, unterwerfen muss.

Vor der Indikationsstellung einer Kinderwunschbehandlung muss eine sorgfältige, gelegentlich zeitaufwendige Abklärung durchgeführt werden. Nur dies erlaubt, dieje-nige Behandlung zu eruieren, welche die besten Aussichten auf Erfolg verspricht bei gleichzeitig geringstem Risiko für Mutter und Kind.

Das Vorgehen bei der Abklärung der Sterilität/Infertilität hat sich in den letzten Jahren verändert. Sie wurde nicht komplexer, sondern einfacher und strukturierter, so dass die Primärabklärung ohne weiteres vom gynäkologischen Grundversorger durchge-führt werden kann. Nachfolgend wird der aktuelle Wissenstand bezüglich Ursachen und Abklärung einer Sterilität/Infertilität beschrieben.


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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Reproductive Endocrinology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2008
Deposited On:25 Feb 2009 11:57
Last Modified:05 Apr 2016 13:06
Publisher:Hans Huber
ISSN:1661-8157
Official URL:http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d/2008/2008-07/2008-07-114.PDF

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