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Medizinische Begleitung werdender Eltern mit Präeklampsie und HELLP-Syndrom: Welche Bedrüfnisse haben Betroffene?


Wasser, M; Kuse, S; Schmitt, A; Rath, W; Leeners, B (2008). Medizinische Begleitung werdender Eltern mit Präeklampsie und HELLP-Syndrom: Welche Bedrüfnisse haben Betroffene? Geburtshilfe und Frauenheilkunde:68.

Abstract

Fragestellung: Ziel der vorliegenden Untersuchung war, einen Überblick über die Bedürfnisse von Eltern nach der Diagnose einer hypertensiven Schwangerschaftserkrankung (HES) zu gewinnen.

Methodik: Insgesamt wurden Gesprächsbeiträge von ca. 600 betroffenen Frauen und 300 Männern analysiert. Ca. 50% der Eltern hatten mindestens ein Kind durch eine HES verloren.

Ergebnisse: Während die Hälfte der Eltern sehr zufrieden mit der medizinischen Betreuung war, berichtete ein hoher Anteil, dass sie sich mehr Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung wünschen. Belastungsfaktoren resultierten aus einer unerwarteten, unsicheren Perspektive für Mutter und Kind sowie aus den daraus resultierenden Folgen für den werdenden Vater, die Partnerschaft und weitere Beziehungen.

Schlussfolgerung: Obwohl die spezifischen Merkmale von HES ein erhöhtes Risiko für psychosoziale Folgeerscheinungen implizieren, umfassen derzeitige Betreuungskonzepte keine entsprechenden Unterstützungsangebote. Etablierte Modelle aus anderen Bereichen könnten anhand der vorliegenden Anregungen auf die Bedürfnisse von betroffenen Paaren abgestimmt werden und so zur Steigerung des Wohlbefindens beider Eltern, zur Reduktion von Langzeitfolgen sowie der damit verbundenen Kosten genutzt werden.

Abstract

Fragestellung: Ziel der vorliegenden Untersuchung war, einen Überblick über die Bedürfnisse von Eltern nach der Diagnose einer hypertensiven Schwangerschaftserkrankung (HES) zu gewinnen.

Methodik: Insgesamt wurden Gesprächsbeiträge von ca. 600 betroffenen Frauen und 300 Männern analysiert. Ca. 50% der Eltern hatten mindestens ein Kind durch eine HES verloren.

Ergebnisse: Während die Hälfte der Eltern sehr zufrieden mit der medizinischen Betreuung war, berichtete ein hoher Anteil, dass sie sich mehr Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung wünschen. Belastungsfaktoren resultierten aus einer unerwarteten, unsicheren Perspektive für Mutter und Kind sowie aus den daraus resultierenden Folgen für den werdenden Vater, die Partnerschaft und weitere Beziehungen.

Schlussfolgerung: Obwohl die spezifischen Merkmale von HES ein erhöhtes Risiko für psychosoziale Folgeerscheinungen implizieren, umfassen derzeitige Betreuungskonzepte keine entsprechenden Unterstützungsangebote. Etablierte Modelle aus anderen Bereichen könnten anhand der vorliegenden Anregungen auf die Bedürfnisse von betroffenen Paaren abgestimmt werden und so zur Steigerung des Wohlbefindens beider Eltern, zur Reduktion von Langzeitfolgen sowie der damit verbundenen Kosten genutzt werden.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Reproductive Endocrinology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:16 September 2008
Deposited On:24 Feb 2011 11:50
Last Modified:05 Apr 2016 13:07
Publisher:Thieme
ISSN:0016-5751
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-0028-1089257

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