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Wiederholungsrisiko hypertensiver Schwangerschaftserkrankungen nach einem HELLP Syndrom


Leeners, B; Neumaier-Wagner, P; Kuse, S; Wasser, M; Mütze, S; Rudnik-Schöneborn, S; Zerres, K; Rath, W (2008). Wiederholungsrisiko hypertensiver Schwangerschaftserkrankungen nach einem HELLP Syndrom. Geburtshilfe und Frauenheilkunde:68.

Abstract

Fragestellung: Obwohl die Frage nach dem Wiederholungsrisiko eines HELLP-Syndroms einen zentralen Punkt für die Entscheidung über weitere Wunschschwangerschaften darstellt, sind die wissenschaftlich gesicherten Daten zu diesem Zusammenhang bisher spärlich.

Methodik: Um eine Aussage zum Wiederholungsrisiko hypertensiver Schwangerschaftskomplikationen nach HELLP-Syndrom treffen zu können, wurden die Folgeschwanger-schaften von 148 Kaukasierinnen mit der Diagnose eines HELLP Syndrom in der Index-Schwangerschaft analysiert. Neben des Gesamtrisikos wurden der Schweregrad des HELLP Syndroms als Einflussfaktor in Bezug auf das Wiederholungsrisiko evaluiert.

Ergebnisse: Von 148 Schwangerschaften nach einem HELLP Syndrom in der Index-Schwangerschaft wurde bei 56.1% der Frauen eine normotensive Schwangerschaft diagnostiziert. Das Wiederholungsrisiko betrug 12.8% für ein HELLP Syndrom, 16.2% für eine Präeklampsie, und 14.2% für eine Gestationshypertonie. Wurde das HELLP Syndrom vor der 32ten Schwangerschaftswoche diagnostiziert so bestand ein erhöhtes Risiko für eine erneute hypertensive Schwangerschaftskomplikation.

Schlussfolgerung: Für Frauen mit der Diagnose eines HELLP Syndroms besteht ein deutlich erhöhtes Risiko auch in der Folgeschwangerschaft an einem HELLP Syndrom, einer Präeklampsie oder einer Gestationshypertonie zu erkranken. Derzeit stehen jedoch weder klinische noch laborchemische Parameter zur Verfügung, welche eine individuelle Abschätzung des Risikos ermöglichen.

Abstract

Fragestellung: Obwohl die Frage nach dem Wiederholungsrisiko eines HELLP-Syndroms einen zentralen Punkt für die Entscheidung über weitere Wunschschwangerschaften darstellt, sind die wissenschaftlich gesicherten Daten zu diesem Zusammenhang bisher spärlich.

Methodik: Um eine Aussage zum Wiederholungsrisiko hypertensiver Schwangerschaftskomplikationen nach HELLP-Syndrom treffen zu können, wurden die Folgeschwanger-schaften von 148 Kaukasierinnen mit der Diagnose eines HELLP Syndrom in der Index-Schwangerschaft analysiert. Neben des Gesamtrisikos wurden der Schweregrad des HELLP Syndroms als Einflussfaktor in Bezug auf das Wiederholungsrisiko evaluiert.

Ergebnisse: Von 148 Schwangerschaften nach einem HELLP Syndrom in der Index-Schwangerschaft wurde bei 56.1% der Frauen eine normotensive Schwangerschaft diagnostiziert. Das Wiederholungsrisiko betrug 12.8% für ein HELLP Syndrom, 16.2% für eine Präeklampsie, und 14.2% für eine Gestationshypertonie. Wurde das HELLP Syndrom vor der 32ten Schwangerschaftswoche diagnostiziert so bestand ein erhöhtes Risiko für eine erneute hypertensive Schwangerschaftskomplikation.

Schlussfolgerung: Für Frauen mit der Diagnose eines HELLP Syndroms besteht ein deutlich erhöhtes Risiko auch in der Folgeschwangerschaft an einem HELLP Syndrom, einer Präeklampsie oder einer Gestationshypertonie zu erkranken. Derzeit stehen jedoch weder klinische noch laborchemische Parameter zur Verfügung, welche eine individuelle Abschätzung des Risikos ermöglichen.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Reproductive Endocrinology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:17 September 2008
Deposited On:24 Feb 2011 11:11
Last Modified:05 Apr 2016 13:07
Publisher:Thieme
ISSN:0016-5751
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-0028-1089241

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