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Wie beeinflussen hypertensive Schwangerschaftskomplikationen die postpartale partnerschaftliche Beziehung?


Leeners, B; Wasser, M; Kuse, S; Neumaier-Wagner, P; Rath, W (2008). Wie beeinflussen hypertensive Schwangerschaftskomplikationen die postpartale partnerschaftliche Beziehung? Geburtshilfe und Frauenheilkunde:68.

Abstract

Fragestellung: Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen (HES) stellen eine zusätzliche Belastung in der ersten Phase als Eltern dar. Gleichzeitig beeinflusst die Qualität der Partnerschaft die langfristige psychische und körperliche Gesundheit aller Familienmitglieder. Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Zusammenhänge zwischen HES und der Zufriedenheit mit der Partnerschaft zu explorieren.

Methodik: Im Rahmen einer case control Studie wurden ein für diese Fragestellung entwickeltes Fragebogeninventar an 2600 Frauen, welche die AG Gestose-Frauen e.V. kontaktiert hatten und 1484 Kontrollprobandinnen ausgegeben. Nach Überprüfung der Diagnosen und Vollständigkeit der Fragebögen sowie Matchen auf Nationalität, Ausbildungsstand und Parität konnten Daten von 737 Frauen mit HES und 624 Kontrollprobandinnen ausgewertet werden.

Ergebnisse: Frauen mit HES waren im Vergleich mit Kontrollprobandinnen signifikant seltener zufrieden mit der postpartalen Qualität der partnerschaftlichen Beziehung (76%/ 81.1%; p<0.05). Die Zahl der Frauen, welche sich vom Vater der Indexschwangerschaft trennten war in beiden Gruppen nicht signifikant unterschiedlich (1.2%/ 2.2%; n.s.).

Schlussfolgerung: Obwohl die zusätzliche Belastung bei einer HES mit einer grösseren Belastung assoziiert ist, kommt es nach dieser Schwangerschaftskomplikation nicht gehäuft zu einer Trennung. Adäquate Betreuungsangebote könnten betroffenen Eltern den Start in das Familienleben erleichtern.

Abstract

Fragestellung: Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen (HES) stellen eine zusätzliche Belastung in der ersten Phase als Eltern dar. Gleichzeitig beeinflusst die Qualität der Partnerschaft die langfristige psychische und körperliche Gesundheit aller Familienmitglieder. Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Zusammenhänge zwischen HES und der Zufriedenheit mit der Partnerschaft zu explorieren.

Methodik: Im Rahmen einer case control Studie wurden ein für diese Fragestellung entwickeltes Fragebogeninventar an 2600 Frauen, welche die AG Gestose-Frauen e.V. kontaktiert hatten und 1484 Kontrollprobandinnen ausgegeben. Nach Überprüfung der Diagnosen und Vollständigkeit der Fragebögen sowie Matchen auf Nationalität, Ausbildungsstand und Parität konnten Daten von 737 Frauen mit HES und 624 Kontrollprobandinnen ausgewertet werden.

Ergebnisse: Frauen mit HES waren im Vergleich mit Kontrollprobandinnen signifikant seltener zufrieden mit der postpartalen Qualität der partnerschaftlichen Beziehung (76%/ 81.1%; p<0.05). Die Zahl der Frauen, welche sich vom Vater der Indexschwangerschaft trennten war in beiden Gruppen nicht signifikant unterschiedlich (1.2%/ 2.2%; n.s.).

Schlussfolgerung: Obwohl die zusätzliche Belastung bei einer HES mit einer grösseren Belastung assoziiert ist, kommt es nach dieser Schwangerschaftskomplikation nicht gehäuft zu einer Trennung. Adäquate Betreuungsangebote könnten betroffenen Eltern den Start in das Familienleben erleichtern.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Reproductive Endocrinology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:16 September 2008
Deposited On:24 Feb 2011 11:13
Last Modified:05 Apr 2016 13:07
Publisher:Thieme
ISSN:0016-5751
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-0028-1089248

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