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Wiederholungsrisiko hypertensiver Schwangerschaftserkrankungen nach einer Präeklampsie in der Index-Schwangerschaft


Leeners, B; Neumaier-Wagner, P; Kuse, S; Wasser, M; Mütze, S; Rudnik-Schöneborn, S; Zerres, K; Rath, W (2008). Wiederholungsrisiko hypertensiver Schwangerschaftserkrankungen nach einer Präeklampsie in der Index-Schwangerschaft. Geburtshilfe und Frauenheilkunde:68.

Abstract

Fragestellung: Für eine adäquate Beratung zur weiteren Familienplanung sind valide Daten zur Abschätzung des Wiederholungsrisikos nach einer hypertensiven Schwangerschaftskomplikation wie einer Präeklampsie unerlässlich.

Methodik: Zur Verbesserung der Beratungsgrundlagen wurden 169 Folgeschwangerschaften von 169 Kaukasierinnen mit einer Präeklampsie in der Index-Schwangerschaft analysiert. Eine schwere Präeklampsie wurde bei einem Blutdruck ³ 160/110 mmHg nach der 20ten Schwangerschaftswoche und einer Proteinurie ³ 5g/L im 24h Urin oder ³ 3+ im U-Stix diagnostiziert.

Ergebnisse: Von 169 Folgeschwangerschaften lag bei 41.4% ein normaler Blutdruck vor. Die Wiederholungsrate betrug 4.7% für ein HELLP Syndrom, 28.4% für eine Präeklampsie, und 23.1% für eine Gestationshypertonie. Vier (2.4%) Frauen entwickelten nach der Index-Schwangerschaft eine chronische Hypertonie. Von 158 Frauen, welche sich hinsichtlich des Schweregrades der Präeklampsie eindeutig zuordnen liessen, zeigten 35 (22%) eine schwere Präeklampsie. Bei 94.3% der Frauen mit milder und 60% der Frauen mit schwerer Präeklampsie wurde in der Folgeschwangerschaft erneut eine hypertensive Komplikation diagnostiziert (p<0.0001).

Schlussfolgerung: Nach der Diagnose einer Präeklampsie ist das Risiko erneut insbesondere an einer Präeklampsie oder Gestationshypertonie zu erkranken deutlich erhöht. Ein höherer Schweregrad der Präeklampsie scheint gegenüber milderen Krankheitsverläufen jedoch nicht mit einem erhöhten Risiko für eine hypertensive Schwangerschaftskomplikation assoziiert zu sein.

Abstract

Fragestellung: Für eine adäquate Beratung zur weiteren Familienplanung sind valide Daten zur Abschätzung des Wiederholungsrisikos nach einer hypertensiven Schwangerschaftskomplikation wie einer Präeklampsie unerlässlich.

Methodik: Zur Verbesserung der Beratungsgrundlagen wurden 169 Folgeschwangerschaften von 169 Kaukasierinnen mit einer Präeklampsie in der Index-Schwangerschaft analysiert. Eine schwere Präeklampsie wurde bei einem Blutdruck ³ 160/110 mmHg nach der 20ten Schwangerschaftswoche und einer Proteinurie ³ 5g/L im 24h Urin oder ³ 3+ im U-Stix diagnostiziert.

Ergebnisse: Von 169 Folgeschwangerschaften lag bei 41.4% ein normaler Blutdruck vor. Die Wiederholungsrate betrug 4.7% für ein HELLP Syndrom, 28.4% für eine Präeklampsie, und 23.1% für eine Gestationshypertonie. Vier (2.4%) Frauen entwickelten nach der Index-Schwangerschaft eine chronische Hypertonie. Von 158 Frauen, welche sich hinsichtlich des Schweregrades der Präeklampsie eindeutig zuordnen liessen, zeigten 35 (22%) eine schwere Präeklampsie. Bei 94.3% der Frauen mit milder und 60% der Frauen mit schwerer Präeklampsie wurde in der Folgeschwangerschaft erneut eine hypertensive Komplikation diagnostiziert (p<0.0001).

Schlussfolgerung: Nach der Diagnose einer Präeklampsie ist das Risiko erneut insbesondere an einer Präeklampsie oder Gestationshypertonie zu erkranken deutlich erhöht. Ein höherer Schweregrad der Präeklampsie scheint gegenüber milderen Krankheitsverläufen jedoch nicht mit einem erhöhten Risiko für eine hypertensive Schwangerschaftskomplikation assoziiert zu sein.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Reproductive Endocrinology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:17 September 2008
Deposited On:24 Feb 2011 10:31
Last Modified:05 Apr 2016 13:07
Publisher:Thieme
ISSN:0016-5751
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-0028-1089232

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