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Performance-Management-Systeme in dezentralen Organisationen : Entwicklung eines Bezugsrahmens mit Fallstudien aus der Detailhandelsindustrie - Zurich Open Repository and Archive


Häuptli, M. Performance-Management-Systeme in dezentralen Organisationen : Entwicklung eines Bezugsrahmens mit Fallstudien aus der Detailhandelsindustrie. 2008, University of Zurich, Faculty of Economics.

Abstract

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beziehung zwischen Performance-Management-Systemen (PMS) und Strategien zur Performancesteigerung in dezentralen Organisationen anhand von Fallstudien aus der Retail-Industrie. Dezentrale Organisationen bieten die Möglichkeit des internen Benchmarking als Ansatz für ein Performance Management. Lokal entwickeltes Wissen, welches oftmals in der Form von informalen Routinen vorhanden ist, kann grundsätzlich via interne Benchmarkingprozesse für die Gesamtunternehmung verfügbar gemacht werden. Das Management dieser informalen und lokal entwickelten Routinen stellt für traditionelle Performance-Management-Systeme eine Herausforderung dar. Eine Analyse der bestehenden Ansätze der PMS zeigt, dass diese die Nutzung der PMS für die Wissensentwicklung kaum berücksichtigen. Daher müssen neue Ansätze für die Nutzung von PMS in Organisationen entwickelt werden. Der Fokus der vorliegenden Arbeit setzt auf der Interaktion zwischen dem zentralen Hauptquartier und der lokalen Organisationseinheit an, um zu verstehen, wie PMS in dezentralen Organisationen eingesetzt werden können, um das lokal entwickelte „Best Practice“-Wissen zu formalisieren und zu zentralisieren. Die Entwicklung des Ansatzes erfolgt dabei in drei Teilschritten. Zuerst wird ein integriertes Performance-Management-Konzept (Performance Management Circle) entwickelt, welches mit Struktur-, Einsatz- und Prozess-Dimension alle drei zentralen Dimensionen von PMS berücksichtigt. In einem zweiten Teilschritt wird ein theoretisches Erklärungsmodell vorgestellt. Das Erklärungsmodell hilft, die informalen Routinen auf den unteren organisationalen Ebenen in den dezentralen Filialen zu verstehen. In einem dritten Teilschritt werden die beiden Modelle in einen Bezugsrahmen für das Performance Management in dezentralen Organisationen gestellt. Anhand von drei Fallstudien mit Firmen aus der Retail-Industrie wird aufgezeigt, wie PMS in der Praxis genutzt werden, damit das lokal entwickelte Wissen für die Gesamtunternehmung verfügbar wird. Die Integration der theoretischen Erkenntnisse aus den entwickelten Modellen mit den empirischen Resultaten der Fallstudien zeigt, wie die Struktur, der Einsatz und die Prozesse von PMS in dezentralen Organisationen gestaltet werden sollten, um die Performance der Gesamtunternehmung zu steigern.

Abstract

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beziehung zwischen Performance-Management-Systemen (PMS) und Strategien zur Performancesteigerung in dezentralen Organisationen anhand von Fallstudien aus der Retail-Industrie. Dezentrale Organisationen bieten die Möglichkeit des internen Benchmarking als Ansatz für ein Performance Management. Lokal entwickeltes Wissen, welches oftmals in der Form von informalen Routinen vorhanden ist, kann grundsätzlich via interne Benchmarkingprozesse für die Gesamtunternehmung verfügbar gemacht werden. Das Management dieser informalen und lokal entwickelten Routinen stellt für traditionelle Performance-Management-Systeme eine Herausforderung dar. Eine Analyse der bestehenden Ansätze der PMS zeigt, dass diese die Nutzung der PMS für die Wissensentwicklung kaum berücksichtigen. Daher müssen neue Ansätze für die Nutzung von PMS in Organisationen entwickelt werden. Der Fokus der vorliegenden Arbeit setzt auf der Interaktion zwischen dem zentralen Hauptquartier und der lokalen Organisationseinheit an, um zu verstehen, wie PMS in dezentralen Organisationen eingesetzt werden können, um das lokal entwickelte „Best Practice“-Wissen zu formalisieren und zu zentralisieren. Die Entwicklung des Ansatzes erfolgt dabei in drei Teilschritten. Zuerst wird ein integriertes Performance-Management-Konzept (Performance Management Circle) entwickelt, welches mit Struktur-, Einsatz- und Prozess-Dimension alle drei zentralen Dimensionen von PMS berücksichtigt. In einem zweiten Teilschritt wird ein theoretisches Erklärungsmodell vorgestellt. Das Erklärungsmodell hilft, die informalen Routinen auf den unteren organisationalen Ebenen in den dezentralen Filialen zu verstehen. In einem dritten Teilschritt werden die beiden Modelle in einen Bezugsrahmen für das Performance Management in dezentralen Organisationen gestellt. Anhand von drei Fallstudien mit Firmen aus der Retail-Industrie wird aufgezeigt, wie PMS in der Praxis genutzt werden, damit das lokal entwickelte Wissen für die Gesamtunternehmung verfügbar wird. Die Integration der theoretischen Erkenntnisse aus den entwickelten Modellen mit den empirischen Resultaten der Fallstudien zeigt, wie die Struktur, der Einsatz und die Prozesse von PMS in dezentralen Organisationen gestaltet werden sollten, um die Performance der Gesamtunternehmung zu steigern.

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Item Type:Dissertation
Referees:Schenker-Wicki A, Volkart R
Communities & Collections:03 Faculty of Economics > Department of Business Administration
Dewey Decimal Classification:330 Economics
Language:German
Date:2008
Deposited On:27 Mar 2009 12:30
Last Modified:05 Apr 2016 13:11
Number of Pages:199
ISBN:978-3-86624-383-5
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=005689500

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