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Epidemiologische Untersuchungen der Frakturpatienten der Pferdekliink - Bedeutung der Schlagverletzung als Ursache von Frakturen


Hug, Sophie. Epidemiologische Untersuchungen der Frakturpatienten der Pferdekliink - Bedeutung der Schlagverletzung als Ursache von Frakturen. 2009, University of Zurich, Vetsuisse Faculty.

Abstract

Frakturen sind eine der häufigsten Todesursachen bei Pferden. Mit dieser Studie wollten wir
Frakturen der Schweizer Pferdepopulation erfassen, indem wir 1123 Krankengeschichten von
Equiden, die zwischen 1990 und 2006 mit einer Fraktur am Tierspital Zürich vorgestellt
wurden, genau untersuchten. Das Ziel dieser Studie war es, die Epidemiologie von Frakturen
zu evaluieren und daraus prophylaktische Massnahmen zu diskutieren. Die Ergebnisse
zeigten, dass ein Grossteil der Frakturen durch Schlagverletzungen entstanden ist. Viele
Pferde waren zum Zeitpunkt der Fraktur auf der Weide. Die Inzidenz von Frakturen bei Sportund
Freizeitpferden war etwa gleichmässig verteilt. Die Gliedmassen waren am häufigsten
betroffen. Ein Schlag war die häufigste Ursache bei Frakturen von Knochen der Gliedmassen
proximal von Karpus/Tarsus und der Griffelbeine. Frakturen der Wirbelsäule, von Becken,
Femur, Fesselbein, Kronbein und Hufbein waren meistens auf einen Sturz zurückzuführen.
Spontanfrakturen betrafen oft Gleichbeine, Karpus und Strahlbein. Kollisionen mit festen
Gegenständen, die in einer Fraktur resultierten, kamen gehäuft bei Schädelknochen,
Strahlbein, Metakarpus III und den Rippen vor. Fast zwei Drittel der Pferde wurden mit einer
guten Prognose aus dem Tierspital Zürich entlassen. Bei der Prophylaxe von Frakturen
müssen die Besonderheiten der Freizeit- und Sportpferde beachtet werden. Einerseits ist eine
verbesserte Haltung und andererseits ist ein kontrollierter Einsatz im Sport notwendig.

Abstract

Frakturen sind eine der häufigsten Todesursachen bei Pferden. Mit dieser Studie wollten wir
Frakturen der Schweizer Pferdepopulation erfassen, indem wir 1123 Krankengeschichten von
Equiden, die zwischen 1990 und 2006 mit einer Fraktur am Tierspital Zürich vorgestellt
wurden, genau untersuchten. Das Ziel dieser Studie war es, die Epidemiologie von Frakturen
zu evaluieren und daraus prophylaktische Massnahmen zu diskutieren. Die Ergebnisse
zeigten, dass ein Grossteil der Frakturen durch Schlagverletzungen entstanden ist. Viele
Pferde waren zum Zeitpunkt der Fraktur auf der Weide. Die Inzidenz von Frakturen bei Sportund
Freizeitpferden war etwa gleichmässig verteilt. Die Gliedmassen waren am häufigsten
betroffen. Ein Schlag war die häufigste Ursache bei Frakturen von Knochen der Gliedmassen
proximal von Karpus/Tarsus und der Griffelbeine. Frakturen der Wirbelsäule, von Becken,
Femur, Fesselbein, Kronbein und Hufbein waren meistens auf einen Sturz zurückzuführen.
Spontanfrakturen betrafen oft Gleichbeine, Karpus und Strahlbein. Kollisionen mit festen
Gegenständen, die in einer Fraktur resultierten, kamen gehäuft bei Schädelknochen,
Strahlbein, Metakarpus III und den Rippen vor. Fast zwei Drittel der Pferde wurden mit einer
guten Prognose aus dem Tierspital Zürich entlassen. Bei der Prophylaxe von Frakturen
müssen die Besonderheiten der Freizeit- und Sportpferde beachtet werden. Einerseits ist eine
verbesserte Haltung und andererseits ist ein kontrollierter Einsatz im Sport notwendig.

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Item Type:Dissertation
Referees:Fürst Anton, Geyer Hans
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Institute of Veterinary Anatomy
05 Vetsuisse Faculty > Veterinary Clinic > Equine Department
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
Language:German
Date:2009
Deposited On:25 Sep 2009 05:13
Last Modified:06 Dec 2017 20:27
Number of Pages:48

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