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Zum Wirksamkeitsnachweis Körperzentrierter Psychotherapie


Hausmann, D (2009). Zum Wirksamkeitsnachweis Körperzentrierter Psychotherapie. In: Künzler, C; Böttcher, R; Hartmann, M; Nussbaum, H. Körperzentrierte Psychotherapie im Dialog. Grundlagen, Anwendungen, Integration. Berlin: Springer, 89-102.

Abstract

Einleitend wird die Frage nach dem "Warum braucht es Wirksamkeitsstudien" gestellt. Es wird argumentiert, dass mit der Tätigkeit des Beratens und Therapierens ein essentielles inneres Bedürfnis verknüpft ist, dass die eigenen angewendeten Massnahmen auch positive Wirkungen zeigen. Auf der gesellschaftlichen Ebene dominiert allerdings der äussere Druck der Gesundheitspolitik (und letztlich der der Krankenkassen), dass die bezahlten Therapiestunden tatsächlich wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind. Um den Wirksamkeitsnachweis zu vollbringen, haben viele Therapieschulen ihre Studientätigkeit forciert. Zwei Studien (KZPT und EWAK) werden hinsichtlich Methodik und Resultate exemplarisch beschrieben. Insgesamt kann argumentiert werden, dass beide Studien mit grossen Effektstärken bei der Symptomreduktion ihren Nachweis der generellen Wirksamkeit vollbracht haben. Es zeigt sich aber auch, dass andere Therapierichtungen ähnlich hohe Effekte erzielen und sich der Ansatz der Körperzentrierten Psychotherapie (KZPT) vordergründig nur dadurch auszeichnet, dass die Effekte bereits in kürzerer Zeit (nachweislich schon bei 20 Therapiestunden) messbar sind. Im letzten Teil werden praktische Fragen bei der Planung, Durchführung, Auswertung und Publikation von Wirksamkeitsstudien angesprochen. Es werden Problempunkte erwähnt und mögliche Lösungsmassnahmen aufgezeigt. Die Diskussion soll mitunter auch dazu dienen, die Forschungstätigkeit am IKP zukünftig zu intensivieren. Damit Forschung auch umgesetzt werden kann, braucht es entsprechendes Wissen um den Einsatz von adäquaten Diagnostikmethoden, Studiendesigns etc., das im Laufe der Ausbildung vermittelt werden muss. Dem Diskussionsteil ist ein kleines Vademekum angehängt, mit einer kurzen Beschreibung der wichtigsten diagnostischen Erhebungsinstrumente.

Abstract

Einleitend wird die Frage nach dem "Warum braucht es Wirksamkeitsstudien" gestellt. Es wird argumentiert, dass mit der Tätigkeit des Beratens und Therapierens ein essentielles inneres Bedürfnis verknüpft ist, dass die eigenen angewendeten Massnahmen auch positive Wirkungen zeigen. Auf der gesellschaftlichen Ebene dominiert allerdings der äussere Druck der Gesundheitspolitik (und letztlich der der Krankenkassen), dass die bezahlten Therapiestunden tatsächlich wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind. Um den Wirksamkeitsnachweis zu vollbringen, haben viele Therapieschulen ihre Studientätigkeit forciert. Zwei Studien (KZPT und EWAK) werden hinsichtlich Methodik und Resultate exemplarisch beschrieben. Insgesamt kann argumentiert werden, dass beide Studien mit grossen Effektstärken bei der Symptomreduktion ihren Nachweis der generellen Wirksamkeit vollbracht haben. Es zeigt sich aber auch, dass andere Therapierichtungen ähnlich hohe Effekte erzielen und sich der Ansatz der Körperzentrierten Psychotherapie (KZPT) vordergründig nur dadurch auszeichnet, dass die Effekte bereits in kürzerer Zeit (nachweislich schon bei 20 Therapiestunden) messbar sind. Im letzten Teil werden praktische Fragen bei der Planung, Durchführung, Auswertung und Publikation von Wirksamkeitsstudien angesprochen. Es werden Problempunkte erwähnt und mögliche Lösungsmassnahmen aufgezeigt. Die Diskussion soll mitunter auch dazu dienen, die Forschungstätigkeit am IKP zukünftig zu intensivieren. Damit Forschung auch umgesetzt werden kann, braucht es entsprechendes Wissen um den Einsatz von adäquaten Diagnostikmethoden, Studiendesigns etc., das im Laufe der Ausbildung vermittelt werden muss. Dem Diskussionsteil ist ein kleines Vademekum angehängt, mit einer kurzen Beschreibung der wichtigsten diagnostischen Erhebungsinstrumente.

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Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:28 November 2009
Deposited On:15 Jan 2010 11:22
Last Modified:06 Dec 2017 23:02
Publisher:Springer
ISBN:978-3-642-01059-0 (Print) 978-3-642-01060-6 (Online)
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/978-3-642-01060-6_8

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