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Prinzipien erfolgreicher Sozialisierung Jugendlicher zu Beginn der neuro-psychologischen Revolution in der Wissenschaft


Haas, Henriette (2009). Prinzipien erfolgreicher Sozialisierung Jugendlicher zu Beginn der neuro-psychologischen Revolution in der Wissenschaft. In: Kranich-Schneiter, C; Strub, H; Greber, F. Jugendgewalt – Was ist mit den Jugendlichen? Kinder und Jugendliche als GefährderInnen und TäterInnen. Zürich: AGAVA, 29-38.

Abstract

Die Revolution der Neurowissenschaften lässt uns nun die altbekannten Prinzipien der Erziehung neu deklinieren. Die neuen Methoden offerieren den Eltern, Lehrern und Therapeuten ungleich wirksamere Instrumente für die Erziehung der gefährdeten Kinder liefern, als man sie noch vor zehn Jahren hatte.

Die Prinzipien
1. Affektive Bindungen aufbauen, erhalten und stärken
2. Das Kind explorieren und frei spielen lassen
3. Regeln und Ziele setzen, Kontrollen durchführen und Belohnungen geben
4. Geeignete Sanktionen durchsetzen
5. Kindern mit spezielle Bedürfnissen massgeschneiderte Therapien zukommen lassen

Seit vielen Jahrzehnten wissen Fachleute, dass sich gerade die Familien mit den schwierigsten Kindern den Intervention zu entziehen versuchen. Man kommt also um einen gewissen Zwang nicht herum, wenn ein Kind gefährdet ist. Hier zeigt sich die Schwierigkeit, wie man vom wissenschaftlich veralteten und breit widerlegten Dogma «man darf nichts diagnostizieren und gesondert behandeln, um jegliche Ausgrenzung zu verhindern» wegkommt, damit in Zukunft weder die «Opfer-» noch die «Täterkinder» von ihrer Familie und der Gesellschaft im Stich gelassen werden.

Abstract

Die Revolution der Neurowissenschaften lässt uns nun die altbekannten Prinzipien der Erziehung neu deklinieren. Die neuen Methoden offerieren den Eltern, Lehrern und Therapeuten ungleich wirksamere Instrumente für die Erziehung der gefährdeten Kinder liefern, als man sie noch vor zehn Jahren hatte.

Die Prinzipien
1. Affektive Bindungen aufbauen, erhalten und stärken
2. Das Kind explorieren und frei spielen lassen
3. Regeln und Ziele setzen, Kontrollen durchführen und Belohnungen geben
4. Geeignete Sanktionen durchsetzen
5. Kindern mit spezielle Bedürfnissen massgeschneiderte Therapien zukommen lassen

Seit vielen Jahrzehnten wissen Fachleute, dass sich gerade die Familien mit den schwierigsten Kindern den Intervention zu entziehen versuchen. Man kommt also um einen gewissen Zwang nicht herum, wenn ein Kind gefährdet ist. Hier zeigt sich die Schwierigkeit, wie man vom wissenschaftlich veralteten und breit widerlegten Dogma «man darf nichts diagnostizieren und gesondert behandeln, um jegliche Ausgrenzung zu verhindern» wegkommt, damit in Zukunft weder die «Opfer-» noch die «Täterkinder» von ihrer Familie und der Gesellschaft im Stich gelassen werden.

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Other titles:Principles of socialisation in the light of the neuropsychological revolution
Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:2009
Deposited On:18 Jan 2010 10:50
Last Modified:21 Nov 2017 14:37
Publisher:AGAVA
Series Name:AGAVA, Reader zum Schweizer Kongress gegen Gewalt und Missbrauch
Number:7
Official URL:http://www.agava.ch/content/index_ger.html
Related URLs:http://www.henriette-haas.com/ (Author)

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