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Subjektive und objektive Resultate der bilateralen Cochlea-Implantate


Binkert, M A. Subjektive und objektive Resultate der bilateralen Cochlea-Implantate. 2009, University of Zurich, Faculty of Medicine.

Abstract

Hintergrund: Normalhörende haben durch das binaurale Hören einige Vorteile gegenüber dem monauralen Hören. Seit November 2003 bezahlt daher die Invalidenversicherung in der Schweiz die bilaterale Versorgung mit Cochlea Implantaten (CI). Somit konnte diese Behandlung in Zürich im internationalen Vergleich bei relativ vielen Patienten durchgeführt werden. Das Ziel dieser Studie war es, die Resultate nach bilateraler Implantation sowohl subjektiv wie auch objektiv zu messen und die bilateral versorgte Situation mit der unilateralen zu vergleichen.
Patienten und Methoden: Um in der Studie teilzunehmen, mussten unsere Patienten mindestens 16 Jahre alt sein und mehr als 6 Monate Hörerfahrung mit dem zweiten CI besitzen. Zudem mussten sie über die kognitiven Fähigkeiten verfügen, um an den Hörtests teilzunehmen.
Im objektiven Teil unserer Studie haben wir bei doppelseitig versorgten CI-Patienten einen Oldenburger Satztest in Ruhe und in Störlärm durchgeführt. Im Störlärm wurden in der Versuchsanordnung dabei die drei Effekte simuliert, die beim Normalhörenden dafür verantwortlich sind, dass das binaurale Hören besser ist als das monaurale Hören. Dabei handelt es sich um den „Head Shadow Effect“, den „Summation Effect“ und den „Squelch Effect“. Der Patient hatte dafür jeweils beide und dann nur eines seiner zwei CI eingeschaltet, so dass für jede Testsituation die bilaterale Situation mit der unilateralen Situation verglichen werden konnte. Die Patienten dienten sich somit selbst als Kontrollgruppe und wir konnten die interaurale Differenz in Ruhe und im Störlärm feststellen. Zudem führten wir einen Lokalisationstest in der horizontalen Ebene durch. Dabei waren beide CI eingeschaltet.
Den subjektiven Teil der Studie haben wir mittels eines standardisierten und validierten Fragebogens (SSQ Fragebogen, siehe Anhang) erhoben. Dieser wurde auch von einer Kontrollgruppe von unilateral versorgten Patienten ausgefüllt, mit denen dann die subjektiven Daten verglichen werden konnten.
Am Schluss wurden die subjektiven und objektiven Resultate unserer Studienpatienten miteinander korreliert. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die Auswirkungen des Zeitintervalls zwischen dem ersten und dem zweiten
Implantat gelegt.

Abstract

Hintergrund: Normalhörende haben durch das binaurale Hören einige Vorteile gegenüber dem monauralen Hören. Seit November 2003 bezahlt daher die Invalidenversicherung in der Schweiz die bilaterale Versorgung mit Cochlea Implantaten (CI). Somit konnte diese Behandlung in Zürich im internationalen Vergleich bei relativ vielen Patienten durchgeführt werden. Das Ziel dieser Studie war es, die Resultate nach bilateraler Implantation sowohl subjektiv wie auch objektiv zu messen und die bilateral versorgte Situation mit der unilateralen zu vergleichen.
Patienten und Methoden: Um in der Studie teilzunehmen, mussten unsere Patienten mindestens 16 Jahre alt sein und mehr als 6 Monate Hörerfahrung mit dem zweiten CI besitzen. Zudem mussten sie über die kognitiven Fähigkeiten verfügen, um an den Hörtests teilzunehmen.
Im objektiven Teil unserer Studie haben wir bei doppelseitig versorgten CI-Patienten einen Oldenburger Satztest in Ruhe und in Störlärm durchgeführt. Im Störlärm wurden in der Versuchsanordnung dabei die drei Effekte simuliert, die beim Normalhörenden dafür verantwortlich sind, dass das binaurale Hören besser ist als das monaurale Hören. Dabei handelt es sich um den „Head Shadow Effect“, den „Summation Effect“ und den „Squelch Effect“. Der Patient hatte dafür jeweils beide und dann nur eines seiner zwei CI eingeschaltet, so dass für jede Testsituation die bilaterale Situation mit der unilateralen Situation verglichen werden konnte. Die Patienten dienten sich somit selbst als Kontrollgruppe und wir konnten die interaurale Differenz in Ruhe und im Störlärm feststellen. Zudem führten wir einen Lokalisationstest in der horizontalen Ebene durch. Dabei waren beide CI eingeschaltet.
Den subjektiven Teil der Studie haben wir mittels eines standardisierten und validierten Fragebogens (SSQ Fragebogen, siehe Anhang) erhoben. Dieser wurde auch von einer Kontrollgruppe von unilateral versorgten Patienten ausgefüllt, mit denen dann die subjektiven Daten verglichen werden konnten.
Am Schluss wurden die subjektiven und objektiven Resultate unserer Studienpatienten miteinander korreliert. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die Auswirkungen des Zeitintervalls zwischen dem ersten und dem zweiten
Implantat gelegt.

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Item Type:Dissertation
Referees:Veraguth D, Huber A
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Otorhinolaryngology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2009
Deposited On:20 Jan 2010 16:53
Last Modified:06 Dec 2017 23:32
Number of Pages:43

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