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Integrierte Förderung kognitiver und nichtkognitiver Bildungsziele im Projekt „Anwendungs- und problemorientierter Unterricht (APU)“. Eine Zusammenfassung zu Konzept, Forschungsdesign, Implementationsgelingen und erzielten Wirkungen.


Schumann, S; Eberle, F; Oepke, M (2009). Integrierte Förderung kognitiver und nichtkognitiver Bildungsziele im Projekt „Anwendungs- und problemorientierter Unterricht (APU)“. Eine Zusammenfassung zu Konzept, Forschungsdesign, Implementationsgelingen und erzielten Wirkungen. Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, 105(2):221-242.

Abstract

Mit der an sieben schweizerischen Gymnasien vorgenommenen Implementation des anwendungs- und problemorientierten Unterrichts (APU) war die Absicht verbunden, kognitive und nichtkognitive Bildungsziele in den Fächern „Wirtschaft und Recht“ und „Geographie“ gleichermaßen zu fördern. An der in der Zeit von August 2006 bis Februar 2008 durchgeführten Interventionsstudie waren insgesamt 450 Schülerinnen und Schüler beteiligt. Die Analysen der im Rahmen eines quasi-experimentellen Designs mit vier Messzeitpunkten erhobenen Daten machen deutlich, dass eine Implementationsdauer von zumindest 12 Monaten nötig ist, bevor sich Effekte nachweisen lassen. Innerhalb des ersten Schuljahres zeigen sich dagegen entweder keine Unterschied3e oder in Teilen sogar Vorteile auf Seiten der Kontrollgruppe. Wir nehmen an, dass APU in der ersten Phase der Implementation sowohl für die Lehrkräfte als auch für die Lernenden ungewohnt war. Mit zunehmender Internalisierung der veränderten Lehr-/Lernkultur führte die Anwendung des APU-Modells zu ersten intendierten Wirkungen. Gleichwohl kann von einer durchgängigen Bestätigung der Veränderungshypothese nicht gesprochen werden.

Abstract

Mit der an sieben schweizerischen Gymnasien vorgenommenen Implementation des anwendungs- und problemorientierten Unterrichts (APU) war die Absicht verbunden, kognitive und nichtkognitive Bildungsziele in den Fächern „Wirtschaft und Recht“ und „Geographie“ gleichermaßen zu fördern. An der in der Zeit von August 2006 bis Februar 2008 durchgeführten Interventionsstudie waren insgesamt 450 Schülerinnen und Schüler beteiligt. Die Analysen der im Rahmen eines quasi-experimentellen Designs mit vier Messzeitpunkten erhobenen Daten machen deutlich, dass eine Implementationsdauer von zumindest 12 Monaten nötig ist, bevor sich Effekte nachweisen lassen. Innerhalb des ersten Schuljahres zeigen sich dagegen entweder keine Unterschied3e oder in Teilen sogar Vorteile auf Seiten der Kontrollgruppe. Wir nehmen an, dass APU in der ersten Phase der Implementation sowohl für die Lehrkräfte als auch für die Lernenden ungewohnt war. Mit zunehmender Internalisierung der veränderten Lehr-/Lernkultur führte die Anwendung des APU-Modells zu ersten intendierten Wirkungen. Gleichwohl kann von einer durchgängigen Bestätigung der Veränderungshypothese nicht gesprochen werden.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Education
Dewey Decimal Classification:370 Education
Date:2009
Deposited On:10 Mar 2010 16:46
Last Modified:05 Apr 2016 13:47
Publisher:Franz Steiner Verlag
ISSN:0172-2875

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