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Validierung neuer, knorpelsensitiver Sequenzen am Schafmodell im 3T-Hochfeld MRT zur Erkennung von Frühveränderungen verursacht durch das Femoroacetabuläre Impingement


Stahl, Alexander. Validierung neuer, knorpelsensitiver Sequenzen am Schafmodell im 3T-Hochfeld MRT zur Erkennung von Frühveränderungen verursacht durch das Femoroacetabuläre Impingement. 2009, University of Zurich, Vetsuisse Faculty.

Abstract

Das Femoroacetabuläre Impingement (FAI) ist ein neuerlich beschriebener Pathomechanismus für die Entstehung einer Früharthrose im nichtdysplastischen Hüftgelenk. Dieser Mechanismus beruht auf dem Prinzip einer mechanischen Schädigung des Labrums und Gelenkknorpels, verursacht durch das Zusammenstoßen des nichtsphärischen Teiles des Kopf-Hals-Übergangs mit dem Rand des Acetabulums. Zur Bestimmung der Knorpelschädigung ist zurzeit die MR-Arthrographie des Hüftgelenks die Methode der Wahl. Diese Diagnostik hat aber einen limitierten Wert, was das Erkennen von Frühschädigungen des Knorpels betrifft. Zur Verbesserung der Knorpeldiagnostik werden einerseits vermehrt Hochfeld-MRT Geräte in der klinischen Routine getestet und sind verschiedene knorpelsensitive Sequenzen beschrieben und angewendet worden, die vor allem auf die Erkennung von makromolekularen und biochemischen Veränderungen abzielen. Ziel der vorliegenden Studie war es diese Sequenzen zu validieren. Anhand eines bereits validierten Schafmodells war es möglich die Impingementveränderungen zu erzeugen und sowohl makroskopisch, als auch histologisch, an verschiedenen Zeitpunkten zu erfassen. Alle drei neuen, knorpelsensitiven Sequenzen haben sich in diesem Modell zur Frühdiagnostik von Knorpelläsionen bewährt und waren den herkömmlichen, radial rekonstruierten Sequenzen hinsichtlich Sensivität und Spezifität überlegen. Der Vorteil der Standardsequenzen lag in der geringeren Anfälligkeit gegenüber Artefakten.

Abstract

Das Femoroacetabuläre Impingement (FAI) ist ein neuerlich beschriebener Pathomechanismus für die Entstehung einer Früharthrose im nichtdysplastischen Hüftgelenk. Dieser Mechanismus beruht auf dem Prinzip einer mechanischen Schädigung des Labrums und Gelenkknorpels, verursacht durch das Zusammenstoßen des nichtsphärischen Teiles des Kopf-Hals-Übergangs mit dem Rand des Acetabulums. Zur Bestimmung der Knorpelschädigung ist zurzeit die MR-Arthrographie des Hüftgelenks die Methode der Wahl. Diese Diagnostik hat aber einen limitierten Wert, was das Erkennen von Frühschädigungen des Knorpels betrifft. Zur Verbesserung der Knorpeldiagnostik werden einerseits vermehrt Hochfeld-MRT Geräte in der klinischen Routine getestet und sind verschiedene knorpelsensitive Sequenzen beschrieben und angewendet worden, die vor allem auf die Erkennung von makromolekularen und biochemischen Veränderungen abzielen. Ziel der vorliegenden Studie war es diese Sequenzen zu validieren. Anhand eines bereits validierten Schafmodells war es möglich die Impingementveränderungen zu erzeugen und sowohl makroskopisch, als auch histologisch, an verschiedenen Zeitpunkten zu erfassen. Alle drei neuen, knorpelsensitiven Sequenzen haben sich in diesem Modell zur Frühdiagnostik von Knorpelläsionen bewährt und waren den herkömmlichen, radial rekonstruierten Sequenzen hinsichtlich Sensivität und Spezifität überlegen. Der Vorteil der Standardsequenzen lag in der geringeren Anfälligkeit gegenüber Artefakten.

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Item Type:Dissertation
Referees:von Rechenberg B, Siebenrock K
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Veterinary Clinic > Equine Department
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
630 Agriculture
Language:German
Date:2009
Deposited On:17 Mar 2010 16:37
Last Modified:07 Dec 2017 01:51
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F?func=direct&local_base=NEBIS&doc_number=005774776

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