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Kooperationsstrukturen in der HIV-Betreuung zwischen einem spezialisierten HIV-Zentrum und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten


Nöstlinger, C; Page, Julie; Jaccard, R; Somaini, Bertino; Weber, R (2003). Kooperationsstrukturen in der HIV-Betreuung zwischen einem spezialisierten HIV-Zentrum und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Gesundheitswesen, 65(2):90-95.

Abstract

Ziel der Studie: Diese qualitative Studie befasst sich mit den Kooperationsstrukturen der zwei wichtigsten HIV-Betreuungsinstitutionen (Universitätsspital und niedergelassene Ärztinnen/Ärzte) im Raum Zürich (Schweiz). Ausgehend von der Hypothese, dass eine gute Zusammenarbeit der Betreuungsinstitutionen die Qualität und Effektivität der Behandlung für die Patientinnen und Patienten mit HIV, die mit hochwirksamen antiretroviralen Kombinationstherapien (HAART) behandelt werden, erhöht, werden die Kooperationsstrukturen untersucht. Methodik: Qualitative Daten wurden in drei Fokusgruppen mit Ärztinnen und Ärzten der verschiedenen Betreuungsinstitutionen erhoben. Anhand eines strukturierten Gesprächsleitfadens wurden verschiedene Aspekte der Kooperation (Status quo, Defizite, Verbesserungsmöglichkeiten) erfasst und nach der Dimension Konsens versus Dissonanz inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse: Kooperation erfolgt auf drei Ebenen (patientenbezogen, fachspezifisch und fortbildungsbezogen) und wird von den Befragten insgesamt als gut beurteilt. Die Institutionen verfügen über unterschiedliche Kompetenzen in der HIV-Betreuung (Spezialisten vs. Generalisten). Sie formulieren unterschiedliche Erwartungen an die Kooperation, was sich auf die Zufriedenheit damit auswirkt. Schlussfolgerungen: Auf Basis der Ergebnisse werden Empfehlungen für eine verbesserte Kooperation aus Sicht der teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte angeführt, welche die Qualität der HIV-Betreuung noch weiter erhöhen könnten.

Abstract

Ziel der Studie: Diese qualitative Studie befasst sich mit den Kooperationsstrukturen der zwei wichtigsten HIV-Betreuungsinstitutionen (Universitätsspital und niedergelassene Ärztinnen/Ärzte) im Raum Zürich (Schweiz). Ausgehend von der Hypothese, dass eine gute Zusammenarbeit der Betreuungsinstitutionen die Qualität und Effektivität der Behandlung für die Patientinnen und Patienten mit HIV, die mit hochwirksamen antiretroviralen Kombinationstherapien (HAART) behandelt werden, erhöht, werden die Kooperationsstrukturen untersucht. Methodik: Qualitative Daten wurden in drei Fokusgruppen mit Ärztinnen und Ärzten der verschiedenen Betreuungsinstitutionen erhoben. Anhand eines strukturierten Gesprächsleitfadens wurden verschiedene Aspekte der Kooperation (Status quo, Defizite, Verbesserungsmöglichkeiten) erfasst und nach der Dimension Konsens versus Dissonanz inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse: Kooperation erfolgt auf drei Ebenen (patientenbezogen, fachspezifisch und fortbildungsbezogen) und wird von den Befragten insgesamt als gut beurteilt. Die Institutionen verfügen über unterschiedliche Kompetenzen in der HIV-Betreuung (Spezialisten vs. Generalisten). Sie formulieren unterschiedliche Erwartungen an die Kooperation, was sich auf die Zufriedenheit damit auswirkt. Schlussfolgerungen: Auf Basis der Ergebnisse werden Empfehlungen für eine verbesserte Kooperation aus Sicht der teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte angeführt, welche die Qualität der HIV-Betreuung noch weiter erhöhen könnten.

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Other titles:Structures of Co-operation Between an HIV-Outpatient Clinic and Private Care Physicians
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Epidemiology, Biostatistics and Prevention Institute (EBPI)
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2003
Deposited On:06 Jul 2010 21:39
Last Modified:08 Nov 2016 08:30
Publisher:Thieme
ISSN:0941-3790
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-2003-37693

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