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Prävalenz und Morphologie überzähliger Zähne in der Bevölkerung einer Schweizer Gemeinde: Short communication


Schmuckli, R; Lipowsky, C; Peltomäki, T (2010). Prävalenz und Morphologie überzähliger Zähne in der Bevölkerung einer Schweizer Gemeinde: Short communication. Schweizer Monatsschrift für Zahnmedizin SMfZ, 120(11):987-990.

Abstract

Ziel der Studie war die Ermittlung der aktuellen Prävalenz überzähliger Zähne in der Bevölkerung einer Schweizer Gemeinde.
Als Grundlage dienten 3004 routinemässig angefertigte Orthopantomogramme aus dem
alljährlichen Schuluntersuch der Stadt Winterthur während der Jahre 1990–2005 (Durchschnittsalter 9,45 Jahre, 1391 Mädchen, 1613 Knaben bei einer Streuung von 6 bis 15 Jahren).
Die Studie fand 44 überzählige Zähne. Dieser Anteil ergibt eine Prävalenz von 1,5%. Die Prävalenz bei den Knaben lag mit 1,1% höher als bei den Mädchen, die mit 0,4% davon
betroffen waren. Der grösste Teil überzähliger Zähne war in der oberen Front zu finden (38 von 44 Zähnen, 86%). Davon waren 33 aufgrund ihrer Lage als Mesiodentes zu bezeichnen.
Fünf überzählige Zähne hatten die gleiche Form wie die eines oberen lateralen Schneidezahnes. In der Unterkieferfront fanden sich 5 überzählige Zähne mit gleicher Form wie die bleibenden unteren Inzisiven.
Die überzähligen Zähne hatten zu 70% eine konische Zahnform.

Die Prävalenz überzähliger Zähne ist mit 1,5% niedrig und vergleichbar mit ähnlichen Studien in der Literatur. Die meisten überzähligen Zähne (86%) sind in der Oberkieferfront angesiedelt.Bei Retentionen und Durchbruchsstörungen von Zähnen in dieser Region sollte
in Betracht gezogen werden, dass überzählige Zähne Ursache dafür sein könnten.

Abstract

Ziel der Studie war die Ermittlung der aktuellen Prävalenz überzähliger Zähne in der Bevölkerung einer Schweizer Gemeinde.
Als Grundlage dienten 3004 routinemässig angefertigte Orthopantomogramme aus dem
alljährlichen Schuluntersuch der Stadt Winterthur während der Jahre 1990–2005 (Durchschnittsalter 9,45 Jahre, 1391 Mädchen, 1613 Knaben bei einer Streuung von 6 bis 15 Jahren).
Die Studie fand 44 überzählige Zähne. Dieser Anteil ergibt eine Prävalenz von 1,5%. Die Prävalenz bei den Knaben lag mit 1,1% höher als bei den Mädchen, die mit 0,4% davon
betroffen waren. Der grösste Teil überzähliger Zähne war in der oberen Front zu finden (38 von 44 Zähnen, 86%). Davon waren 33 aufgrund ihrer Lage als Mesiodentes zu bezeichnen.
Fünf überzählige Zähne hatten die gleiche Form wie die eines oberen lateralen Schneidezahnes. In der Unterkieferfront fanden sich 5 überzählige Zähne mit gleicher Form wie die bleibenden unteren Inzisiven.
Die überzähligen Zähne hatten zu 70% eine konische Zahnform.

Die Prävalenz überzähliger Zähne ist mit 1,5% niedrig und vergleichbar mit ähnlichen Studien in der Literatur. Die meisten überzähligen Zähne (86%) sind in der Oberkieferfront angesiedelt.Bei Retentionen und Durchbruchsstörungen von Zähnen in dieser Region sollte
in Betracht gezogen werden, dass überzählige Zähne Ursache dafür sein könnten.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Center for Dental Medicine > Clinic for Orthodontics and Pediatric Dentistry
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:November 2010
Deposited On:18 Jan 2011 13:47
Last Modified:05 Apr 2016 14:25
Publisher:Schweizerische Zahnärzte-Gesellschft
ISSN:0256-2855
Official URL:http://www.sso.ch/doc/doc_download.cfm?uuid=4F96C13EFC53CA28C7B61E6D8AE4D71B&&IRACER_AUTOLINK&&
Related URLs:http://www.sso.ch/index.cfm?1D819077CE273C74FF191160836D16C4 (Publisher)

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