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Unterhaltungsqualität und Public Value


von Rimscha, M Bjørn; De Acevedo, Miriam; Siegert, Gabriele (2010). Unterhaltungsqualität und Public Value. In: Karmasin, Matthias; Süssenbacher, Daniela; Gonser, Nicole. Public Value. Theorie und Praxis im internationalen Vergleich. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 141-154.

Abstract

Gebühren finanzierte TV Sender haben die Aufgabe Public Value zu schaffen. In der Regel umfasst der Leistungsauftrag dabei sowohl Information und Bildung als auch Unterhaltung. Während sich für informierende und bildende Inhalte relativ leicht feststellen lässt, worin der Nutzen für die Öffentlichkeit besteht, ist dies für die Unterhaltung weniger eindeutig. An dieser Stelle setzt der Beitrag an. Es wird argumentiert, dass der Public Value von Unterhaltung von der Qualität der Unterhaltung abhängt. Hierfür muss zunächst geklärt werden, an welchen Kriterien sich die Qualität von Unterhaltung festmachen lässt. Die Qualität stellt sich vielschichtig dar, es müssen unterschiedliche Perspektiven z.B. von Rezipienten, Produzenten und Regulierern berücksichtigt werden. Auf Basis einer Messung von Qualität wird in einen zweiten Schritt diskutiert, welche Unterhaltungsangebote einen Public Value aufweisen und welchen dieser fehlt, so dass sie nicht zu den Aufgaben eines Service Public Senders zu zählen sind. Dabei zeigt sich, dass eine absolute Bewertung nicht gerechtfertigt ist, sondern jeweils die Kontextbedingungen eines Medienmarkts berücksichtigt werden müssen. Anhand von konkreten Unterhaltungsangeboten von europäischen Service Public Anbietern wird die Messung von Qualität illustriert und mit den Kontextbedingungen in Bezug gesetzt.

Abstract

Gebühren finanzierte TV Sender haben die Aufgabe Public Value zu schaffen. In der Regel umfasst der Leistungsauftrag dabei sowohl Information und Bildung als auch Unterhaltung. Während sich für informierende und bildende Inhalte relativ leicht feststellen lässt, worin der Nutzen für die Öffentlichkeit besteht, ist dies für die Unterhaltung weniger eindeutig. An dieser Stelle setzt der Beitrag an. Es wird argumentiert, dass der Public Value von Unterhaltung von der Qualität der Unterhaltung abhängt. Hierfür muss zunächst geklärt werden, an welchen Kriterien sich die Qualität von Unterhaltung festmachen lässt. Die Qualität stellt sich vielschichtig dar, es müssen unterschiedliche Perspektiven z.B. von Rezipienten, Produzenten und Regulierern berücksichtigt werden. Auf Basis einer Messung von Qualität wird in einen zweiten Schritt diskutiert, welche Unterhaltungsangebote einen Public Value aufweisen und welchen dieser fehlt, so dass sie nicht zu den Aufgaben eines Service Public Senders zu zählen sind. Dabei zeigt sich, dass eine absolute Bewertung nicht gerechtfertigt ist, sondern jeweils die Kontextbedingungen eines Medienmarkts berücksichtigt werden müssen. Anhand von konkreten Unterhaltungsangeboten von europäischen Service Public Anbietern wird die Messung von Qualität illustriert und mit den Kontextbedingungen in Bezug gesetzt.

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Item Type:Book Section, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Mass Communication and Media Research
Dewey Decimal Classification:700 Arts
Language:German
Date:2010
Deposited On:07 Mar 2011 12:04
Last Modified:07 Dec 2017 04:39
Publisher:VS Verlag für Sozialwissenschaften
ISBN:978-3-531-17151-7
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/978-3-531-92618-6_10
Official URL:http://www.springerlink.com/content/ww20kt651w360p11/

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