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Emotionale und kardiovaskuläre Reaktionen von Paaren während einer paartherapeutischen Intervention: Eine Pilotstudie


Schaer, M; Ditzen, Beate; Heinrichs, M; Bodenmann, Guy (2007). Emotionale und kardiovaskuläre Reaktionen von Paaren während einer paartherapeutischen Intervention: Eine Pilotstudie. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 36:251-260.

Abstract

Theoretischer Hintergrund: Die Wirksamkeit von Paartherapien und präventiven Interventionsprogrammen für Paare gilt als gut dokumentiert. Das Wissen wie diese Veränderungen zustande kommen ist jedoch defizitär.
Aus diesem Grund wurde gefordert, neben dem Therapieoutcome auch die Wirkungsweise der Interventionen zu erforschen.
Fragestellung: Ziel der vorliegenden Studie ist es zu untersuchen, wie Paare auf eine bewältigungsorientierte paartherapeutische Intervention, die 3-Phasen-Methode von Bodenmann (2004), emotional und physiologisch reagieren. Methode: Während eines therapeutisch angeleiteten Gesprächs über ein paarexternes Stressereignis wurden bei den Paaren (N = 18) die Herzrate und das emotionale Befinden erfasst. Ergebnisse: Frauen wiesen gegenüber Männern stärkere emotionale und kardiovaskuläre Reaktionen auf und reagierten empathischer. Die Erfahrung von Unterstützung durch den Partner (dyadisches Coping) war mit einer emotionalen und physiologischen Entlastung assoziiert. Schlussfolgerung: Die Resultate unterstreichen unter anderem die Wichtigkeit des dyadischen Copings für emotionale und physiologische Prozesse während Paarinterventionen.

Abstract

Theoretischer Hintergrund: Die Wirksamkeit von Paartherapien und präventiven Interventionsprogrammen für Paare gilt als gut dokumentiert. Das Wissen wie diese Veränderungen zustande kommen ist jedoch defizitär.
Aus diesem Grund wurde gefordert, neben dem Therapieoutcome auch die Wirkungsweise der Interventionen zu erforschen.
Fragestellung: Ziel der vorliegenden Studie ist es zu untersuchen, wie Paare auf eine bewältigungsorientierte paartherapeutische Intervention, die 3-Phasen-Methode von Bodenmann (2004), emotional und physiologisch reagieren. Methode: Während eines therapeutisch angeleiteten Gesprächs über ein paarexternes Stressereignis wurden bei den Paaren (N = 18) die Herzrate und das emotionale Befinden erfasst. Ergebnisse: Frauen wiesen gegenüber Männern stärkere emotionale und kardiovaskuläre Reaktionen auf und reagierten empathischer. Die Erfahrung von Unterstützung durch den Partner (dyadisches Coping) war mit einer emotionalen und physiologischen Entlastung assoziiert. Schlussfolgerung: Die Resultate unterstreichen unter anderem die Wichtigkeit des dyadischen Copings für emotionale und physiologische Prozesse während Paarinterventionen.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Date:2007
Deposited On:22 Dec 2010 09:32
Last Modified:05 Apr 2016 14:29
Publisher:Hogrefe
ISSN:1616-3443
Publisher DOI:https://doi.org/10.1026/1616-3443.36.4.251

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