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Die Erklärbarkeit von Erfahrung. Subjektivität und Realismus in Spinozas Theorie des menschlichen Geistes


Renz, Ursula (2010). Die Erklärbarkeit von Erfahrung. Subjektivität und Realismus in Spinozas Theorie des menschlichen Geistes. Frankfurt: Klostermann.

Abstract

Verlagstext (http://www.klostermann.de/): Hinter Spinozas Ethik steht eine ebenso simple wie programmatische Überzeugung: Subjektive Erfahrung ist erklärbar, und ihre gelungene Erklärung ist von ethischer Relevanz. Denn sie macht uns klüger, freier und glücklicher. Dieses Buch zeigt, was für eine Theorie des menschlichen Geistes diesem Programm zugrunde liegt.

Als entscheidender Schachzug erweist sich die in der Architektur der Ethik angelegte systematische Unterscheidung von Theorieteilen: Auf einen Theorieteil, der sich mit Fragen der Ontologie des Mentalen befasst, folgt mit der Definition des menschlichen Geistes eine Art Subjekttheorie, welche wiederum von einem mit der Konstitution von Inhalten befassten Theorieteil getrennt ist. Dieser Aufbau macht es möglich, verschiedene bei der Erklärung von Erfahrung auftauchende Probleme getrennt zu behandeln. Und dank der Methode des mos geometricus können argumentative Abhängigkeiten und Unabhängigkeiten verschiedener Themen präzise abgebildet werden.

Im Endeffekt gelingt es Spinoza, sowohl Reduktionismen als auch Skeptizismen bereits im Ansatz zu vermeiden. So werden zwei Intuitionen zusammen geführt, die oft für unvereinbar gehalten werden: einerseits die Auffassung, dass Erfahrung etwas irreduzibel Subjektives sei, andererseits die Annahme, dass es bessere und schlechtere Erklärungen von Erfahrungen gibt.

Ursula Renz ist Professorin für Philosophie an der Universität Klagenfurt.

Abstract

Verlagstext (http://www.klostermann.de/): Hinter Spinozas Ethik steht eine ebenso simple wie programmatische Überzeugung: Subjektive Erfahrung ist erklärbar, und ihre gelungene Erklärung ist von ethischer Relevanz. Denn sie macht uns klüger, freier und glücklicher. Dieses Buch zeigt, was für eine Theorie des menschlichen Geistes diesem Programm zugrunde liegt.

Als entscheidender Schachzug erweist sich die in der Architektur der Ethik angelegte systematische Unterscheidung von Theorieteilen: Auf einen Theorieteil, der sich mit Fragen der Ontologie des Mentalen befasst, folgt mit der Definition des menschlichen Geistes eine Art Subjekttheorie, welche wiederum von einem mit der Konstitution von Inhalten befassten Theorieteil getrennt ist. Dieser Aufbau macht es möglich, verschiedene bei der Erklärung von Erfahrung auftauchende Probleme getrennt zu behandeln. Und dank der Methode des mos geometricus können argumentative Abhängigkeiten und Unabhängigkeiten verschiedener Themen präzise abgebildet werden.

Im Endeffekt gelingt es Spinoza, sowohl Reduktionismen als auch Skeptizismen bereits im Ansatz zu vermeiden. So werden zwei Intuitionen zusammen geführt, die oft für unvereinbar gehalten werden: einerseits die Auffassung, dass Erfahrung etwas irreduzibel Subjektives sei, andererseits die Annahme, dass es bessere und schlechtere Erklärungen von Erfahrungen gibt.

Ursula Renz ist Professorin für Philosophie an der Universität Klagenfurt.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Philosophy
Dewey Decimal Classification:100 Philosophy
Language:German
Date:2010
Deposited On:03 Jan 2011 13:47
Last Modified:07 Dec 2017 05:11
Publisher:Klostermann
Series Name:Philosophische Abhandlungen
Volume:99
Number of Pages:353
ISBN:978-3-465-03643-2
Official URL:http://www.klostermann.de/philo/phi_3643.htm
Related URLs:http://www.recherche-portal.ch/primo_library/libweb/action/search.do?fn=search&mode=Advanced&vid=ZAD&vl%28186672378UI0%29=isbn&vl%281UI0%29=contains&vl%28freeText0%29=978-3-465-03643-2
http://www.libreka.de/9783465036432
http://www.klostermann.de/ (Publisher)

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