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Behandlung jugendlicher Straftäter – Evidenz und Effektivität


Manetsch, M (2010). Behandlung jugendlicher Straftäter – Evidenz und Effektivität. In: Kuhn, A; et al. Junge Menschen und Kriminalität = Les jeunes et la criminalité. Bern, CH: Stämpfli, 257-272.

Abstract

Die Behandlung von jugendlichen Straftätern ist ein relativ junges Gebiet. Ausgehend von Erfahrungen in der Erwachsenenforensik begann man in den 80er Jahren vor allem in den angelsächsischen Ländern mit der Behandlung von jugendlichen Sexualstraftätern. Unter dem Einfluss gesellschaftspolitischer Diskussionen rückten später auch die jugendlichen Gewaltstraftäter in den Fokus verschiedener Berufsgruppen. Während vor 30 Jahren noch eine resignative Haltung („nothing works“) bei der Behandlung von Straftätern verbreitet war, zeigte sich in den letzten zehn Jahren eine zuversichtlichere Entwicklung („what works“) hin zu einer eigentlichen Differenzierung („what works, for whom, how and under which conditions“). Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Literatur hinsichtlich Effektivität und evidenzbasierter Behandlungsansätze bei jugendlichen Straftätern. Für die Entwicklung einer effektiven und evidenzbasierten, jugendforensischen Behandlung in der Schweiz werden aus klinischer Sicht forschungspolitische Vorschläge formuliert. Damit soll den unterschiedlichen Aspekten dieses gesundheits- und gesellschaftspolitischen, sowie individualpsychologischen Themas Rechung getragen werden.

Abstract

Die Behandlung von jugendlichen Straftätern ist ein relativ junges Gebiet. Ausgehend von Erfahrungen in der Erwachsenenforensik begann man in den 80er Jahren vor allem in den angelsächsischen Ländern mit der Behandlung von jugendlichen Sexualstraftätern. Unter dem Einfluss gesellschaftspolitischer Diskussionen rückten später auch die jugendlichen Gewaltstraftäter in den Fokus verschiedener Berufsgruppen. Während vor 30 Jahren noch eine resignative Haltung („nothing works“) bei der Behandlung von Straftätern verbreitet war, zeigte sich in den letzten zehn Jahren eine zuversichtlichere Entwicklung („what works“) hin zu einer eigentlichen Differenzierung („what works, for whom, how and under which conditions“). Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Literatur hinsichtlich Effektivität und evidenzbasierter Behandlungsansätze bei jugendlichen Straftätern. Für die Entwicklung einer effektiven und evidenzbasierten, jugendforensischen Behandlung in der Schweiz werden aus klinischer Sicht forschungspolitische Vorschläge formuliert. Damit soll den unterschiedlichen Aspekten dieses gesundheits- und gesellschaftspolitischen, sowie individualpsychologischen Themas Rechung getragen werden.

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Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Psychiatric University Hospital Zurich > Center for Child and Adolescent Psychiatry
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2010
Deposited On:02 Feb 2011 16:11
Last Modified:07 Dec 2017 06:36
Publisher:Stämpfli
Series Name:Reihe Kriminologie
Number:27
ISBN:978-3-7272-8972-9
Additional Information:Beitrag anlässlich der jährlichen Tagung der Schweizerischen Arbeitsgruppen für Kriminologie in 2009.
Related URLs:http://www.buchstaempfli.ch/go/?action=ProdDetails&product_uuid=639R04DVFKCMDGBJXSPGE1I6FBLKVSD1&fromAdvancedSearchResults=1 (Publisher)
http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=006055741

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