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Sind Hunde farbenblind?


Spiess, Bernhard M (2001). Sind Hunde farbenblind? Schweizer Hunde Magazin, (1):4.

Abstract

„Er hört meistens nur das, was er will“ - eine Aussage, die wohl viele Hundehalter bestätigen würden. Und wie sieht es mit dem Sehen aus? Können Hunde zum Beispiel Farben voneinander unterscheiden? Einer, der darüber bestens Bescheid weiss, ist Professor Bernhard Spiess, Tierarzt und Spezialist für Augenheilkunde an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich. „Sehzellen sind - unter anderem - aus Stäbchen und Zapfen aufgebaut, wobei die Zapfen fürs Farbsehen verantwortlich sind“, erklärt er. Weil ein Hundeauge deutlich mehr Stäbchen als Zapfen aufweise, würden Hunde im Vergleich zum Menschen viel besser im Dunkeln sehen., Allerdings haben sie im Vergleich zum Menschen nicht 3, sondern nur 2 Zapfentypen, was bedeutet, dass sie nicht so viele Farben sehen wie der Mensch. „Konkret: Rot und grün sehen Hunde nicht“, so Spiess. Warum der Vierbeiner den braunhaarigen Artgenossen auf dem gegenüberliegenden grünen Feld trotzdem sieht? „Das Bewegungssehen ist deutlich ausgeprägter als beim Menschen“, erklärt Spiess. So könne ein Hund ein bewegtes Objekt bis auf 900 Meter sehr gut erkennen, ein stationäres Objekt in bloss 200 Metern Distanz aber deutlich schlechter. „Nicht zu vergessen ist auch, dass Hunde ein grösseres Gesichtsfeld haben als Menschen: Der Radius beim Menschen beträgt 170 Grad, beim Hund jedoch 240 Grad.“

Abstract

„Er hört meistens nur das, was er will“ - eine Aussage, die wohl viele Hundehalter bestätigen würden. Und wie sieht es mit dem Sehen aus? Können Hunde zum Beispiel Farben voneinander unterscheiden? Einer, der darüber bestens Bescheid weiss, ist Professor Bernhard Spiess, Tierarzt und Spezialist für Augenheilkunde an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich. „Sehzellen sind - unter anderem - aus Stäbchen und Zapfen aufgebaut, wobei die Zapfen fürs Farbsehen verantwortlich sind“, erklärt er. Weil ein Hundeauge deutlich mehr Stäbchen als Zapfen aufweise, würden Hunde im Vergleich zum Menschen viel besser im Dunkeln sehen., Allerdings haben sie im Vergleich zum Menschen nicht 3, sondern nur 2 Zapfentypen, was bedeutet, dass sie nicht so viele Farben sehen wie der Mensch. „Konkret: Rot und grün sehen Hunde nicht“, so Spiess. Warum der Vierbeiner den braunhaarigen Artgenossen auf dem gegenüberliegenden grünen Feld trotzdem sieht? „Das Bewegungssehen ist deutlich ausgeprägter als beim Menschen“, erklärt Spiess. So könne ein Hund ein bewegtes Objekt bis auf 900 Meter sehr gut erkennen, ein stationäres Objekt in bloss 200 Metern Distanz aber deutlich schlechter. „Nicht zu vergessen ist auch, dass Hunde ein grösseres Gesichtsfeld haben als Menschen: Der Radius beim Menschen beträgt 170 Grad, beim Hund jedoch 240 Grad.“

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Item Type:Journal Article, not refereed, further contribution
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Veterinary Clinic > Equine Department
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
630 Agriculture
Language:German
Date:January 2001
Deposited On:14 Feb 2011 15:02
Last Modified:29 Apr 2016 09:47
Publisher:Roro-Press Verlag
ISSN:1423-6834
Official URL:http://www.hundemagazin.ch/index.php?seite=home

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